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Die Wolkenpumpe

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Wolkenpumpe

Monografie

Titel:
Die Wolkenpumpe
Umfang:
[28] S.
Sammlung:
Bücher
Ausstellungskataloge
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
DADA I:1
Persistenter Identifier:
18617
Autor:
Arp, Hans
Erscheinungsort:
Hannover
Zürich
Verlag:
Paul Steegemann
Erscheinungsjahr:
cop. 1920
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
23 x 15,5 cm
Sprache:
Deutsch

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Sammlung:
Bücher
Ausstellungskataloge
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Werbung

Werbung

Titel:
Paulverlaine / Frauen
Sammlung:
Bücher
Ausstellungskataloge
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Werbung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Wolkenpumpe
  • Einband
  • die wolkenpumpe
  • Werbung
  • Impressum
  • in jener zeit bemalten sich die menschen ...
  • Werbung
  • Die Silbergäule
  • Paulverlaine / Frauen
  • Neue Graphik
  • Der Ararat
  • Der Marstall
  • Einband

Volltext

PAUL STEEGEMANN VERLAG HANNOVER 
Erste deutsche Umdichtung des Buches Femrnes von 
Curt Moreck 
Zweite deutsche Ausgabe 800 numerierte Exemplare auf 
handgeschöpftem Bütten Großoktav 
Nr. 1—50 in Ganzpergament je 400 Mark 
Nr. 51—800 in Halbpergament je 100 Mark 
Das Buch erschien als Privatdruck für Subskribenten 
Eine neue Ausgabe wird nicht veranstaltet 
Zeitschrift für Bücherfreunde: 
Dies Buch erotischer Gedichte ist von 
dem alternden Verlaine geschrieben; es 
erschien auch in Frankreich nur in einem numerierten, heute von den Bücherfreunden 
begehrten Privatdruck. Ein erotisch verwildertes Buch, aber überglänzt von dem 
Künstlertum des lyrischen Genius; ein Dokument gepeitschter Menschlichkeit, die 
Verse eines leidenden Flagellanten, erfüllt von den animalischen Lauten entfesselter 
Sinnlichkeit. Curt Moreck hat die Gedichte ausgezeichnet übertragen, es ist etwas 
von dem vibrierenden Rhythmus Verlainischer Kunst in seinen Nachdichtungen. Er 
hat den Stücken des Buches „Femmes“ noch vier aus der gleichen Sphäre hinzu 
gefügt, die aus dem Manuskript übersetzt sind. Unter ihnen ist eins ,,Liebeskämpfe“ 
das beste des ganzen Zyklus, von aufbäumendem Schwung und großem Umriß. Das 
Buch ist auf Bütten gut gedruckt und geschmackvoll gebunden. 
Vossische ZeitunP“ Erstmalig liegen nun diese unerhört hingerissenen Verse 
S • des schon bei ihrer Entstehung Alternden in deutscher 
Sprache vor. Sie sind trotz gewisser morbider Züge von einer fast holländischen 
Deftigkeit, mitunter etwas knallig, aber doch in ihrem bacchanalischen Humor 
farbensatteste Gemälde. 
Die Neue Rundschau: 
Der Zusammenhang alles Seiend' 
im Bilde und hörbar im Rhythmus geworden, daß mau mit dem Buch die Welt in. 
der Hand zu tragen glaubt. Was ist häßlich, schlecht, niedrig? Alles, solange man 
nicht in allem das Gleichnis gefunden hat; nichts,.sobald es mit einem der fünf 
Sinne erlebt ist. Das Wesen aller Lyrik wird klar: Ähnlichkeiten zu finden, alles 
mit allem zu verbinden,., so daß Alles in Einem und Eines in Allem ist. Also ist 
tiefste Lyrik dort, wo Ähnlichkeiten noch zwischen Gegensätzen gefunden werden. 
Je „unwürdiger“ daher das Objekt, um so größer die Kunst, um so tiefer die Liebe, 
die es gott-ähnlich macht. Wer es nicht weiß, erfährt es durch dieses Buch: daß die Ver 
rohung der Sinnlichkeit die Schuld der Dichter ist — denn was nicht geheiligt wird, 
dessen bemächtigen sich die Unheiligen. Die „pornographischen“ Gedichte des Dichters 
Verlaine, die das Unheilige heiligen, helfen daher der Vergeistigung der Menschheit 
mehr als alle sittlichen Imperative aller Philosophen von Aristoteles bis Kant. 
Flpcrantp Es ist ein Alterswerk des großen Dichters, der sich hier gleich- 
^ 1 zeitig als Adorant und Zyniker, als Sentimentaler und Spötter, 
Gottsucher und Lustfinder zeigt. Es ist ein großes Verdienst des Verlages Paul Steege- 
mann, dieses bisher unbekannte Werk des Dichters in außerordentlich vornehmer und 
geschmackvoller Ausstattung einem literarischen Leserkreis zugänglich zu machen. 
Wenn es die Definition Gottes ist, keine Gegensätze 
zu kennen, so hat dieses Buch ein Gott geschrieben, 
n ist in 23 Gedichten bis zu einem Grade sichtbar 
Flimnpnn PrpsQ Lovers of Verlaine, especially those capablc of reading him 
jn the German, should not tail to secure the rare “Femmes”, 
just published under the title "Frauen”, in an excellent translation by Curt Moreck, 
by the Paul Steegemann-Verlag of Hannover. The book, which is admirably printed 
on fine hand-made paper, in pretty marbled covers, also contains four bitherto 
unpublished poems of Verlaine’s, found among his literary remains. The book 
“Femmes” is a coronal of votive songs in which Verlaine, with that frankness, 
abandon and passion with which the French salute the eternal amour, celebrates 
the charms and caresses of his numerous loves-precisely as his great and equally 
vagrom forerunner, the merry rascal Vlllon, was wont to do.
	        

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