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Flametti oder vom Dandysmus der Armen

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Bibliografische Daten

fullscreen: Flametti oder vom Dandysmus der Armen

Monografie

Titel:
Flametti oder vom Dandysmus der Armen
Untertitel:
Roman
Umfang:
224 S.
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
DADA I:3
Persistenter Identifier:
18726
Autor:
Ball, Hugo
Erscheinungsort:
Berlin
Zürich
Verlag:
Erich Reiss
Erscheinungsjahr:
1918
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
20 x 13,5 cm
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[Kapitel] III
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Flametti oder vom Dandysmus der Armen
  • Einband
  • Deckblatt
  • Widmung
  • Titelseite
  • Widmung
  • [Kapitel] I
  • [Kapitel] II
  • [Kapitel] III
  • [Kapitel] IV
  • [Kapitel] V
  • [Kapitel] VI
  • Einband

Volltext

Ilametti. f> 
III. 
Seltsame Dinge begaben sich im Hause Flamettis. 
Ein Brief kam an von Mechmed. Darin stand: 
,Mein lieber Freund! 
Ein schamloser Verdacht! Ich sitze hier in den 
Händen der Polizei und kann nicht heraus. Mein 
ganzer Besitz, einige Kilo Haschich, konfisziert. 
Was wollen sie von mir? Ich habe keine Schuld 
an dem Anlass. Hilf, Bruderherz! Im Namen der 
Freundschaft. Mechmed sitzt in den Händen der 
Polizei. Die Hände der Polizei geben, schlechtes! 
Essen und kein Luft. Und die Seele schreit mit 
dem Dichter: 
Eilende Wolken, Segler der Lüfte, 
Wer mit euch wanderte, wer mit euch schiffte! 
Dein Freund 
* ' Mechmed/ 
Und da der Brief keinen Stempel der Bezirksanwalt 
schaft trug, wusste Flamel^i, dass Mechmed seinem 
Handwerk treu geblieben war, würgte ein schaden 
frohes Gelächter und beeilte sich, seine Probedüten 
zu Mutter Dudlinger beiseite zu schaffen. 
Und ein zweiter Brief kam an; für Frau Häsli; den 
sie vorlas mittags bei Tisch. Darin stand: 
,Mein heissgeliebtes Herz! 1
	        

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