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Ursonate

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Bibliografische Daten

fullscreen: Ursonate

Monografie

Titel:
Ursonate
Umfang:
S. 153-186
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
DADA I:47
Persistenter Identifier:
19696
Verantwortlichkeitsangabe:
Kurt Schwitters
Autor:
Schwitters, Kurt
Erscheinungsort:
Hannover
Zürich
Verlag:
Merzverlag
Erscheinungsjahr:
1932
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
20,7 x 14,5 cm
Sprache:
Deutsch
Verantwortlichkeitsangabe:
Kurt Schwitters

Kapitel

Titel:
Erklärungen zu meiner Ursonate
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Ursonate
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Impressum
  • Erklärungen zu meiner Ursonate
  • Zeichen zu meiner Ursonate
  • Ursonate
  • Vorsatz
  • Einband

Volltext

153 
erkfärungen zu meiner ursonate 
die sonate besteht aus vier sätzen, einer einleitung, einem Schluß, und einer 
kadenz im vierten satz. der erste satz ist ein rondo mit vier hauptthemen, die 
in diesem text der sonate besonders bezeichnet sind, es ist rhythmus in stark 
und schwach, laut und leise, gedrängt und weit usw. die feinen abwand- 
lungen und kompositionen der themen will ich nicht erklären, ich mache nur 
beim ersten satz aufmerksam auf die wörtlichen Wiederholungen der schon 
variierten themen vor jeder neuen Variation, auf den explosiven anfang des 
ersten themas, auf die reine lyrik des gesungenen Jüü-Kaa, auf den streng 
militärischen rhythmus des dritten themas, das gegenüber dem zitternden, 
lammhaft zarten vierten thema ganz männlich klingt, und endlich auf den 
anklagenden Schluß des ersten satzes in dem gefragten tää? der zweite teil 
ist auf mitte komponiert, daß er gesungen wird, sehen sie aus den an- 
merkungen im text. das largo ist metallisch und unbestechlich, es fehlt 
sentiment und alles sensible, beachten sie bei Rinn zekete bee bee und ennze 
die erinnerung an den ersten satz. beachten sie auch in der einleitung das 
lange Oo als profezeihung zu dem langen largo, der dritte satz ist ein 
echtes scherzo. beachten sie das schnelle aufeinanderfolgen der drei themen: 
lanke trr gll, pe pe pe pe pe und Ooka, die voneinander sehr verschieden 
sind, wodurch der Charakter scherzo entsteht, die bizarre form, lanke trr gll 
ist unwandelbar und kehrt eigensinnig taktmäßig wieder, in rrmmmp und 
rrrnnff ist eine erinnerung an das rummpff tili ff too vom ersten satz. doch 
klingt es jetzt nicht mehr lammhaft zart, sondern kurz und befehlend, 
durchaus männlich, das Rrumpjtillftoo im dritten satz klingt dort auch nicht 
mehr so zart, die ziiuu lenn trll und lü?npff tümpff trill sind klanglich dem 
hauptthema lanke trr gll nachgebildet, das ziiuu iiuu im trio erinnert sehr an 
das ziiuu ennze in teil 1, nur ist es hier sehr getragen und feierlich, das 
scherzo unterscheidet sich wesentlich von allen drei anderen sätzen, in denen 
das lange bee außerordentlich wichtig ist. im scherzo kommt kein bee vor. 
der vierte satz ist der strengste und dabei reich im aufbau. die vier themen 
sind wieder im text genau bezeichnet. 
der block Grimm bis Oo bee wird wörtlich wiederholt, es folgt eine lange 
durcharbeitung mit vielen Überraschungen, und endlich erscheint der block 
wieder, nur daß die reihenfolge der themen geändert ist. das Überleitungs 
thema Oo bee erinnert entfernt an den zweiten satz. der lange, schnelle vierte 
satz ist für den Vortragenden eine gute lungenprobe, besonders da die end 
losen Wiederholungen, um nicht gleichförmig zu klingen, oft eine große
	        

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