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Jahresbericht 1968 (1968)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1968 (1968)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1968
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1968
Persistenter Identifier:
20416_1968
Bandzählung:
1968
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1969
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Hinweise auf einige Neuerwerbungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Giuseppe Antonio Petrini (1677-1755/59): Der heilige Lukas, die Madonna malend
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1968 (1968)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Leerseite
  • [Jahresbericht]
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Zweri Ansichten des neuen Sammlungsaales
  • Aus der Ausstellung "Wege und Experimente, 30 junge Schweizer Künstler"
  • Blick in die Ausstellung "Pablo Picasso, das graphische Werk"
  • Leerseite
  • Bibliothek
  • Kunsthausbesuch
  • Kunstgesellschaft
  • Vorstand und Kommissionen im Jahre 1968
  • Direktion und Personal
  • Vorträge und Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Rechnung
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Giuseppe Antonio Petrini (1677-1755/59): Der heilige Lukas, die Madonna malend
  • Schenkung Nelly Bär
  • Schenkung Dr. Max Bangerter
  • Max Ernst: die ganze Stadt
  • Anmerkungen
  • Leerseite

Volltext

Das Breitformat des Zürcher Bildes ist in der Lukas-Ikonographie eher 
selten. Petrini wählt es offensichtlich, um das Thema in seine Lieblings- 
form des Halbfigurenstücks einzuführen und um ein zweipoliges Verhält- 
nis zwischen Maler und Madonnenbild zu gewinnen. Das Riegelgerüst 
der nahen, bildplanen Rückwand gibt den Proportionen des Formats be- 
sonderen Nachdruck, zugleich schafft es eine tektonische Festigkeit, die 
den figürlichen Diagonalen doppelte Kraft gibt. In der Tat hebt sich die 
Sitzgestalt des Evangelisten in ihrem Umriß wie in ihrer plastischen Gliede- 
rung ganz vorne frei und mächtig von der sandfarbenen Helle der kahlen 
Wand ab. Das Gegengewicht zu der breit-dreieckigen Figur bildet das Oval 
des Madonnenbildes auf der schmal-dreieckigen Staffelei. Es fällt auf, daß 
die drei Hauptmotive alle der Grundform des Ovals folgen: das Bild im 
Bilde, die Maske und, anklingend, das kahle Malerhaupt. Ferner findet 
die leicht nach rechts geneigte Achse des Madonnenbildes ihre Entspre- 
chung in der leicht nach links geneigten Achse des Evangelisten, und 
zwischen Maler und Bild verbindet die große Girlande des pinselführen- 
den Armes, während die Palette ihrerseits als Formenbrücke dient. 
Der Poetik seiner Halbfigurenstücke folgend, vermag Petrini seinem 
Lukas die volle Würde einer pyramidalen, seelenvollen Ausdrucksgestalt 
zu geben. Das Faltenwerk ist achsenreich verstrebt und erinnert in seinem 
mächtigen «Bau» eher an den Hochbarock als an das lockere und diffuse 
Spiel der Draperien im Rokoko — wie überhaupt der Maler-Evangelist den 
vollen sittlichen Ernst des Hochbarocks bewahrt. In meisterhaftem Gegen- 
satz zum Gefält erscheint das Haupt des Lukas sehr differenziert, sowohl in 
seinem seelischen Gehalt wie in der Fülle an Kleinbewegung, Farbigkeit und 
Modellierung. Das Licht weckt sprühenden Farbenreichtum : lebensvoll ge- 
rötet im Inkarnat, da und dort zu offenem Orange und Rot und Grau be- 
freit, während das Kolorit des Haars zwischen Braunschwarz und Silber 
schwebt. Erfahrungen des Hochbarocks —seit Ribera, Strozzi und andern —le- 
ben in Petrini fort, wenn er sie auch mit leichterer Settecento-Hand einsetzt.
	        

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