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Jahresbericht 1981 (1981)

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Bibliographic data

fullscreen: Jahresbericht 1981 (1981)

Periodical

Title:
Jahresbericht
Collection:
Journals
Document type:
Periodical
Persistent identifier:
20416
Place of publication:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Periodical volume

Title:
Jahresbericht 1981
Collection:
Journals
Document type:
Periodical volume
Shelfmark:
Per 374 : 1981
Persistent identifier:
20416_1981
Volume count:
1981
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Zürcher Kunstgesellschaft
Year of publication:
1982
Edition:
[Electronic ed.]
Language:
German

Chapter

Title:
Hinweis auf einige Neuerwerbungen
Collection:
Journals
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zu zwei Bildern von Paul Gauguin
Collection:
Journals
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1981 (1981)
  • Book cover
  • Front paste down
  • Title page
  • Contents
  • [Jahresbericht]
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung und Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Blank page
  • Rechnung 1981
  • Blank page
  • Part of figure
  • Blank page
  • Hinweis auf einige Neuerwerbungen
  • Zu zwei Bildern von Paul Gauguin
  • Laszlo Moholy-Nagy, Lis, 1922
  • Dieter Roth, Gobelin (Bertorelli "B"), 1974-1976
  • Zu der Druckgraphik von Dieter Roth, ein Interview mit dem Künstler
  • Zum Erwerb einer Gruppe von frühen Zeichnungen von alberto Giacometti

Full text

Hinweis 
auf einige Neuerwerbungen 
Bereits ein Jahr zuvor hat Gauguin erstmals bei Pis- 
sarro in Pontoise gemalt; anlässlich der in den fol- 
genden Jahren wiederholten Sommeraufenthalte in 
Pontoise hat sich zwischen den beiden beinahe ein 
Lehrer-Schüler-Verhältnis entwickelt. Dieses Ein- 
gehen des Jüngeren auf die Malweise des Älteren 
löste sich bis zu einem gewissen Grad, als Gauguir 
1881, wiederum bei Pissarro in Pontoise, Cezanne 
kennenlernte. 
ZU ZWEI BILDERN VON PAUL GAUGUIN 
Als Paul Gauguin zu Beginn des Jahres 1883 seine 
bürgerliche Tätigkeit als Bankangestellter und Bör- 
senmakler aufgab - freiwillig oder in der Folge der 
Wirtschaftskrise von 1882 gezwungenermassen, 
bleibe hier dahingestellt! -, bedeutete ihm dieser 
Entschluss primär die Möglichkeit: «peindre, desor- 
mais, tous les jours.» Das Bedürfnis zu malen hatte 
ihn schon Jahre zuvor gepackt, und er begann seine 
Laufbahn als Berufskünstler (1883 wurde er 35 
Jahre alt) keineswegs als Anfänger. Bereits 1876 
wurde erstmals eines seiner Bilder von der Jury des 
Salons angenommen.2 Durch seinen Bürokollegen, 
Emile Schuffenecker, der wie Gauguin seinen bür- 
gerlichen Broterwerb zugunsten des zwar ungebun- 
denen, dafür aber um so entbehrungsreicheren 
Daseins als freischaffender Künstler aufgeben 
sollte, lernte letzterer Pissarro kennen und wurde 
durch diesen in den Kreis der Impressionisten ein- 
geführt. Neben seiner eigenen Tätigkeit als Maler 
erwarb sich Gauguin eine Sammlung impressionisti- 
scher Bilder — und besass um 1880 mit Bildern von 
C6zanne, Daumier, Guillaumin, Jongkind, Manet, 
Monet, Pissarro, Renoir und Sisley eine der wohl 
avantgardistischsten Sammlungen jener Tage. Der 
tägliche Umgang mit impressionistischen Werken 
bestärkte Gauguin in den eigenen Versuchen, und 
zwar in dem Masse, dass er 1880 erstmals zusam- 
men mit den Impressionisten ausstellen konnte, 
offensichtlich auf Fürsprache von Pissarro hin und 
gegen den Willen von Monet, von dem überliefert 
wird, «ne pas vouloir exposer avec le premier bar- 
bouilleur venu>.3 
Die persönliche Bekanntschaft mit C&zanne muss 
Gauguin in hohem Masse beschäftigt haben; nach 
Paris zurückgekehrt, hat Gauguin an Pissarro ge- 
schrieben: «Hat Monsieur C6zanne die genaue For 
mel des Werkes gefunden, das von aller Welt 
verstanden wird? Wenn er das Mittel findet, den 
vollständigen Ausdruck aller seiner Empfindungen 
in einem einzigen Verfahren zusammenzufassen, 
dann versuchen Sie doch bitte, ihn während des 
Schlafes zum Sprechen zu bringen, indem Sie ihr 
irgendeine geheimnisvolle und homöopathische 
Arznei eingeben, und kommen Sie schnellstens 
nach Paris, um es uns mitzuteilen.»* C6zanne hat 
zweifellos vom Inhalt dieses Briefes erfahren; sein 
lebenslanges Misstrauen gegenüber Gauguin ist 
wohl auf dieses halb ironische, halb anmassende 
Schreiben zurückzuführen. Wiederholt hat er sich 
dahingehend geäussert, Gauguin habe ihm seine 
«petite sensation» stehlen wollen. Was jedoch in 
unserem Zusammenhang wichtiger erscheint als die 
persönliche Haltung der beiden Künstler zueinander. 
ist die Tatsache, dass C6zannes Malerei für 
Gauguins eigene Entwicklung in den frühen 80er 
Jahren von ausschlaggebender Bedeutung wurde. 
Auch Cezanne wurzelte im Impressionismus. Sein 
im Grunde jedoch antiimpressionistisches Streben 
nach betonter Körperlichkeit, nach der dem darge- 
stellten Gegenstand immanenten Struktur, faszi- 
nierte Gauguin und löste bei Ihm eine Entwicklung 
aus, die ihn seinerseits vom Impressionismus weg: 
führte. 
gr
	        

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