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Jahresbericht 1993 (1993)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1993 (1993)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1993
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1993
Persistenter Identifier:
20416_1993
Bandzählung:
1993
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1994
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Restaurierung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1993 (1993)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Leerseite
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Hinweis auf einige Neuerwerbungen

Volltext

RESTAURIERUNG 
Die Tätigkeit in einem Museum bietet dem Restaurator 
den grossen Vorteil, dass er die vorgenommenen Eingriffe 
und damit die gewählten Restaurierungsmethoden und 
-materialien in ihren Auswirkungen langfristig verfolgen 
kann. An dem Gemälde «Pescalier» von Fernand L6ger, 
das bereits 1933 vom Kunsthaus erworben wurde und sich 
in einem weitgehend unberührten Zustand befindet, 
nahmen wir vor 20 Jahren eine Festigungsprobe und einen 
Reinigungsversuch auf wässriger Basis vor, die sich in der 
Zwischenzeit bewährt haben. Dennoch entschieden wir 
uns heute für noch sanftere Massnahmen: die Einschrän- 
kung der konservierenden Eingriffe auf die akut gefähr- 
deten Punkte und eine trockene Reinigung der Oberfläche, 
welche die natürliche Alterspatina stärker respektiert. 
Gemessen an den Problemen moderner Gemälde 
bieten jene der alten Meister meistens weniger prinzipielle 
Schwierigkeiten. Liegen jedoch mangelhafte frühere 
Restaurierungen vor, so kann man neben technischen 
Komplikationen auch mit interpretatorischen Fragen 
konfrontiert werden. Im Falle von Jacob van Ruisdaels 
«Steinbruch im Walde» der Ruzicka-Stiftung bekam der 
Museumsbesucher bisher nur einen unmotiviert fleckigen 
Wolkenhimmel und ein paar Felsbrocken zu sehen, 
während der Rest des Bildes in eine schwer differenzierbare 
Dunkelheit gehüllt war. Nach der Entfernung der trüben 
Firnisschichten hellten sich die dunkeln Gemäldepartien 
zusehends auf. In den blauen Partien des Himmels 
mussten die umfangreichen späteren Übermalungen auf 
das sorgfältigste reduziert werden; die erhoffte originale 
Farbe war jedoch meistens nur noch in Spuren aufzu- 
finden. Es galt demnach, die fehlenden Partien durch 
Retouchen zu ersetzen. In einer ersten Annäherung 
wurden diese Fehlstellen minuziös retouchiert, wie es 
unserer normalen Praxis entspricht. Als Resultat entstand 
jedoch ein allzu fein strukturierter Himmel, der mehr der 
akademischen Malerei des 19. Jahrhunderts glich als der 
grosszügigeren Auffassung des 17. Jahrhunderts. In einem 
zweiten Anlauf zog man daraus die Lehre und griff mit 
wesentlich breiteren Pinselzügen die vorgegebene gröbere 
Struktur auf, die dem Gemälde auch in seinem Gesamtzu- 
stand besser entspricht. Die hellen und dunklen Teile des 
Bildes klingen erneut zusammen, und so erschliessen sich 
heute dem Betrachter die ursprünglichen Qualitäten 
dieses eindrücklichen Gemäldes wieder. 
Eine grosse Befriedigung bei der Arbeit und ein glück- 
liches Resultat bot die Restaurierung von Claude Monets 
«La meule au soleil» von 1891. Bei der Entfernung des 
später irrtümlicherweise aufgebrachten, verbräunten 
Firnis, der sich problemlos löste, wurden die feinen 
Nuancen und Abstimmungen der Farbtöne, besonders 
etwa die Violetts in den Schatten oder der lichte Schleier 
der Pappelreihe im Hintergrund, erst richtig sichtbar; jetzt 
strahlt dieses Meisterwerk wieder in seiner ursprünglichen, 
unglaublich reichhaltigen und geistreichen Farbigkeit. 
Die Vorbereitungsarbeiten für die Dada-Ausstellungen 
in Innsbruck, München und Hannover, in deren Rahmen 
eine Vielzahl von oft sehr brüchigen Dokumenten in 
einen transportfähigen Zustand versetzt werden mussten, 
nahmen den Zeitraum eines ganzen Jahres in Anspruch. 
Im Anschluss an die Zürcher Präsentation unserer Dada- 
Sammlung werden wir im nächsten Jahresbericht auf 
dieses aufwendige Unterfangen zu sprechen kommen. 
Ausstellungen 
Die zahlreichen Leihgaben der Eurasien-Ausstellung aus 
den Sammlungen der verschiedensten Nachfolgerstaaten 
der früheren UdSSR stellten uns vor ungewöhnliche Pro- 
bleme. Bis zuletzt war nicht klar, welche Objekte wirklich 
kommen würden; oft fehlten die Grössenangaben, oder sie 
erwiesen sich als falsch. Um den konservatorischen Erfor- 
dernissen für die sehr unterschiedlichen Materialien zu 
genügen und zugleich jedes Werk in seiner Eigenart 
möglichst gut zur Geltung zu bringen, musste eine neue 
Art von Vitrinen entwickelt werden. Als ideal erwies sich 
die Verwendung der sogenannten Kaltlichtfaseroptik, bei 
der die Lichtquelle ausserhalb der Vitrine angebracht und
	        

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