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Jahresbericht 1996 (1996)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1996 (1996)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1996
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1996
Persistenter Identifier:
20416_1996
Bandzählung:
1996
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1997
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Sammlung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1996 (1996)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Leerseite
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Verantaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Leerseite
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Impressum

Volltext

SAMMLUNG 
Einmal mehr darf mit grosser Dankbarkeit der Eingang 
nehrerer ungewöhnlich bedeutender Kunstwerke, die 
durch Vermächtnisse und Schenkungen ins Kunsthaus 
gelangten, vermeldet werden. 
Der bedeutende Schweizer Industrielle Dr. h.c. Walter 
Boveri (Baden 1894 - Zürich 1972) vermachte seinen 
Kunstbesitz testamentarisch den Kunstmuseen von 
Zürich und Basel, wobei er letzterem ein aus der Familie 
stammendes kleines Bildnis des Erasmus von Rotterdam 
von Hans Holbein zudachte. Die übrigen Gemälde, 
iberwiegend anonyme Werke der niederländischen Schu- 
‚e des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts, bestimmte 
er für das Kunsthaus Zürich, dem er als Mitglied der Ver- 
einigung Zürcher Kunstfreunde enger verbunden war. 
Herausragend aus diesem Bestand, der den schönen Sitz 
iber Herrliberg noch bis zum Ableben seiner Ehefrau 
Annemarie zierte, ist eine Beweinung Christi von Jan 
Provost, die nun den Höhepunkt in der kleinen Gruppe 
altniederländischer Tafeln ım Kunsthaus bildet: als 
Frühwerk des um 1465 geborenen Meisters strahlt es wie 
kein anderes Bild unserer Sammlung den «naiven» Char- 
me der «primitives flamands» des 15. Jahrhunderts aus. 
Um den Namen Walter Boveris an qualitativ hochste- 
hende Werke zu knüpfen, wurden die übrigen, eher für 
andere Sammlungen geeigneten Gegenstände veräussert 
und für den Gegenwert Kunstwerke musealen Ranges der 
gleichen Epoche erworben. Ein glücklicher Zufall fügte 
2s, dass in der Stiftung Prof. Dr. L. Ruzicka ein Flügel- 
altärchen mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige des 
gleichen Jan Provost verfügbar wurde, das zusammen mit 
ziner Landschaft Pateniers gleicher Provenienz der gelö- 
sten Summe entsprach. Diese drei wertvollen Kunstwerke 
bilden eine schöne, in sich stimmige Gruppe und zugleich 
quasi die Quintessenz von Walter Boveris Sammler- 
geschmack; sie erinnern in würdiger Weise an den gross- 
zügigen Stifter, dem wir sehr zu Dank verpflichtet sind. 
Durch diesen Tausch konnte die Ruzicka-Stiftung eine 
frühe Landschaft von Claude Lorrain erwerben. Die drei 
Gemälde des Vermächtnis Walter und Annemarie Boveri 
sind als Auftakt der Niederländer-Abteilung zwischen 
dem Nelkenmeister-Saal und der Ruzicka-Stiftung der 
ständigen Sammlungspräsentation eingefügt. 
Damit ist bereits der Meister genannt, dessen Vertre- 
tung der Konservator schon lange als oberste Priorität im 
Bereich der Alten Meister betrachtete: Claude Lorrain. 
Nun verwirklichte sich die mit schönen Träumen spielen- 
de Theorie gleich in zwei, sich vortrefflich ergänzenden 
Gemälden. Durch den Tausch mit dem Vermächtnis 
Boveri und dem Abtreten eines kleinen Gemäldes Jan 
Brueghels des Jüngeren, das erst nach dem Tode von Pro- 
fessor Leopold Ruzicka ins Kunsthaus kam und ange- 
sichts der hervorragenden Werkgruppe Jan Brueghels des 
Älteren der Sammlung Koetser nie ausgestellt war, konnte 
die Ruzicka-Stiftung die frühe Landschaft mit Wasserfall und 
Jägern erwerben. Solches «upgrading», wie die Amerikaner 
die qualitative Steigerung durch Verdichtung nennen, hat 
Professor Ruzicka in der Stiftungsurkunde ausdrücklich 
vorgesehen, da er anfänglich nur zum privaten Vergnügen 
im kleinen Stil sammelte, später aber mit viel grösseren 
Mitteln Gemälde musealen Ranges erwerben konnte. Er 
selbst hat mit dem Verkauf mehrerer spätgotischer Tafeln 
und eines Bildes Jan Brueghels den Weg zur Konzentra- 
tion auf die Blütezeit der Malerei im 17. Jahrhundert vor- 
gezeichnet. Da sich die nicht einfache Finanzierung län- 
gere Zeit hinzog, war diese Erwerbung nicht ohne die 
aussergewöhnliche Geduld der Verkäufer und eine zins- 
lose Zwischenfinanzierung durch den Ernst von Siemens- 
Kunstfonds möglich; beiden möchten wir ebenso wie 
dem Stiftungsrat der Ruzicka-Stiftung unseren verbind- 
lichen Dank aussprechen. 
Noch unwahrscheinlicher schien es, je ein repräsenta- 
tives Hauptwerk Claudes aus seiner Reifezeit erwerben zu 
können. Doch als nun die verschollene erste Fassung von 
1648 der berühmten Pastorale mit dem Konstantinsbogen auf- 
tauchte, die 1651 im Auftrag des Zürcher Sammlers und 
Feldzeugmeisters Johann Georg Werdmüller entstand
	        

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