Kunsthaus Zürich Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahresbericht 1998 (1998)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1998 (1998)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1998
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1998
Persistenter Identifier:
20416_1998
Bandzählung:
1998
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1999
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Ausstellungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1998 (1998)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Resaturierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Leerseite
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen

Volltext

AUSSTELLUNGEN 
Von Anker bis Zünd — 
die Kunst im jungen Bundesstaat 
Ebenso wie im politischen und ökonomischen Bereich 
fand die Schweiz um 1848 auch in der Kunst den Aus- 
bruch aus dem Provinziellen und den Anschluss an die 
Moderne. Als Nationalgalerie auf Zeit versuchte die Aus- 
stellung in Auswahl und Präsentation ein repräsentatives 
und sprechendes Bild dieser hochstehenden regionalen 
Ausprägung des internationalen Realismus zu geben, 
die von der um 1830 geborenen Generation - Anker, 
Böcklin, Bocion, Buchser, Koller, Ritz, Stückelberg, 
Zünd - getragen wurde. Nach dem Auftakt mit einer 
erstaunlichen Gruppe von Darstellungen des aus dem 
Urnersee ragenden Urirotstocks von Calame und Ludwig 
Vogels Eintritt Zürichs in die Eidgenossenschaft 1351 öffnete 
sich, essentialistisch postmodern akzentuiert, die Enfi- 
lade grösserer, den einzelnen Gattungen gewidmeter Säle 
in der ganzen Länge des Gebäudeflügels von Gleyres 
Römer unter dem Joch bis zu Albert Weltis Landsgemeinde. 
Daneben verdeutlichten kleinere Räume bestimmte 
historische Aspekte und internationale Zusammen- 
1änge. Beschriftungen und ein der argumentativen 
Anordnung der Ausstellung folgender Katalog, der mit 
Essais und faktenorientierten Texten zu der fehlenden 
Darstellung dieser Epoche ausgebaut wurde, begrün- 
deten die überfällige kunstgeschichtliche Neupositionie- 
rung. Die resolut historisch-kritische Annäherung ver- 
mochte auch die intendierten künstlerischen Qualitäten 
wieder freizulegen: entsprechend zahlreich war der weit 
über den Erwartungen liegende Besuch. In reduzierter 
Form wurde die Ausstellung anschliessend im Musee 
Rath in Genf gezeigt. ChK 
Freie Sicht aufs Mittelmeer 
Zum ersten Mal durfte sich eine Überblicksausstellung 
zum jungen Kunstschaffen in der Schweiz ım ganzen 
Gebäude des Kunsthauses ausbreiten. So präsentierte 
sich nicht nur die Sammlung im Dialog mit überra- 
schend aktuellen Kontrapunkten, sondern auch der 
Heimplatz, wo diskret oder selbstbewusst Inszeniertes 
auf die Begegnung mit dem Zürcher Kunstpublikum 
wartete. Ein von Pipilotti Rist gestaltetes Tram namens 
«Achterbahn» lud ein, poetisch begleitet in die Stadt aus- 
zuscheren. In der Eingangshalle des Kunsthauses fügten 
sich grosse weisse Lettern auf ultramarın gestrichenen 
Säulen zu den beschwörenden Worten «Space Power» 
(Christian Robert-Tissot), als eine Anrufung an die 
besondere Kraft des Ortes. Diesem Geist war auch die 
ganze Ausstellung verpflichtet, ging es doch darum, als 
Museum nicht einem paternalistischen Gestus zu ver- 
fallen, sondern gemeinsam mit den künstlerischen 
Kräften den energetischen Austausch zwischen Bewähr- 
tem und Jungem erfahrbar zu machen. Zum meist ab- 
gebildeten Raum brachte es der Füssli-Saal, den Sylvie 
Fleurys riesige weisse Flauschraketen und Kugeln 
(«Gucci-Satellite») besetzten. Eine Konfrontation zum 
Thema männlich/weiblich oder historisch/science- 
fiction fand im Treppenhaus statt, wo die japanische 
Künstlerin Mariko Mori, einer der Gäste der Ausstel- 
lung, grossformatig als futuristische Kriegerin zu Hod- 
lers aufrechten Männern der «Einmütigkeit» gestossen 
war. 
Auffällig, in welcher Medienvielfalt sich die Kunst der 
rund hundert Künstlerinnen und Künstler präsentierte. 
Und da heute so viele mit Video arbeiten, entschieden 
wir, eine Videothek anzubieten. Diese wurde von Costa 
Vece als eine Lounge zum Verweilen in der Art eines 
bewohnbaren glühenden Uterus eingerichtet. Der Flash- 
back-Raum wiederum vereinte ausgewählte Kunst der 
70er Jahre mit inhaltlichen und formalen Affinitäten 
zum aktuellen Geschehen. In den abendlichen Sonn- 
tagsveranstaltungen vor dem Kunsthaus konnte es ge- 
schehen, dass‘ eine scharf angestrahlte Rodin-Skulptut 
zum wichtigen Bestandteil einer Freiluft-Höllenbar 
mutierte. Freie Sicht aufs Mittelmeer reiste anschliessend
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

Nachweissystem DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.