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Jahresbericht 1999 (1999)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1999 (1999)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1999
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1999
Persistenter Identifier:
20416_1999
Bandzählung:
1999
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2000
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Graphische Sammlung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1999 (1999)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Impressum

Volltext

Ausstellung in der Bibliothek: 
Illustrierte Bücher von Terry Haass 
Es ist kein Zufall, dass sich die Künstlerin und Archäo- 
login Terry Haass zeitlebens mit dem sumerischen 
Schöpfungsmythos beschäftigte. Nach Abschluss ihres 
Studiums der Mesopotamischen Archäologie in Paris 
nahm sie zwischen 1964 und 1969 an wichtigen Gra- 
bungen im Nahen Osten teil. Im Mythos der Frucht- 
barkeitsgöttin Inanna-Ishtar laufen die Fäden ihrer 
künstlerischen und wissenschaftlichen Intentionen zu- 
sammen. Die 1923 in Moldavien (Tschechien) geborene 
Terry Haass kommt mit sechzehn Jahren nach Paris, stu- 
diert zunächst Kunst und Kunstgeschichte, lässt sich von 
1941 bis 1951 in New York nieder, um die graphischen 
Techniken von Grund auf zu erlernen. Sie arbeitet 
mit den Besten ihres Faches zusammen, in New York 
im legendären «Atelier 17» mit Stanley W. Hayter 
(1901-1988), das sie ab 1950 leitet. Im Atelier von Lacou- 
riere in Paris experimentiert sie mit farbiger Aquatinta, 
Radierung, Grabstichel und Kaltnadel. Im Umkreis des 
französischen Tachismus löst sie sich zunehmend von 
figürlichen und landschaftlichen Bindungen. Angeregt 
von zahlreichen Reisen in den hohen Norden und in 
den Nahen Osten entwickelt sie in den 50er- und 60er- 
Jahren eine lyrisch abstrakte Ausdruckssprache, die sich 
durch technische Raffinesse und Variationsvielfalt aus- 
zeichnet. 
Neben Inanna, dem mit 21 Farbradierungen von Terry 
Haass illustrierten, in französischer Sprache 1961 bei 
Lacouriere in Paris erschienenen Schöpfungsmythos 
(Geschenk an die Graphische Sammlung), waren als 
Leihgaben folgende Werke zu sehen: Leaves of Grass, 
Gedichte von Walt Whitmann mit 7 Farbradierungen, 
1966 in New York, und Mein Weltbild, Text von Albert 
Einstein, mit 7 Radierungen, 1975 in Paris als letzte gra- 
phische Arbeit der Künstlerin erschienen. Seitdem 
arbeitet Terry Haass als Plastikerin. BvW 
BIBLIOTHEK 
Magazin 
Im Juni 1999 ist das vollständig belegte Bibliotheks- 
magazin durch den Bau einer Fahrregalanlage in einem 
angrenzenden Magazinraum erweitert worden. Diese 
Erweiterung in vorhandenen Räumlichkeiten wurde 
durch eine Verdichtung der Hängung von Beständen der 
Graphischen Sammlung ermöglicht. Von den 8 Regal- 
wagen ist einer mit den für die liegende Lagerung graphi- 
scher Blätter notwendigen Abmessungen und Regal- 
böden ausgestattet, sodass auch die Graphische 
Sammlung zusätzlichen Lagerraum erhält. Die Magazin- 
erweiterung wird den Bestandszuwachs der Bibliothek 
für den Zeitraum 1999-2004 aufnehmen können. Im 
Rahmen der Renovation und des Umbaus des Kunst- 
hauses ist auch eine Erweiterung der Bibliothek geplant. 
Bestandsrevision 
1999 ist mit einer allgemeinen Revision des Bibliotheks- 
bestands begonnen worden, die im Jahr 2000 abge- 
schlossen werden soll. In diesem Jahr konnten die Buch- 
bestände, die seit 1976 erworben worden sind, bearbeitet 
werden. Da die letzte Revision vermutlich bei der 
Neuaufstellung der Bibliotheksbestände nach Numerus 
Currens 1976 durchgeführt worden ist, waren zahlreiche 
Fehler zu bereinigen. Es wurden nicht nur verstellte oder 
falsch signierte Titel wieder gefunden, 210 Titel mussten 
auch endgültig als Verluste aus dem Inventar gelöscht 
werden. 
Videosammlung 
Dank der Initiative von Ursula Perucchi-Petri, die 1979 
mit dem Aufbau einer Sammlung begann, verfügt das 
Kunsthaus Zürich heute über einen beachtlichen 
Bestand von Videotapes. Nachdem aufgrund der Benut- 
zung und der medientypischen Instabilität von Magnet- 
bändern sich der Erhaltungszustand der Sammlung 
mehr und mehr verschlechtert hatte, ist Anfang 1999 mit 
der Sanierung begonnen worden. Zunächst wurde die
	        

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