Kunsthaus Zürich Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahresbericht 1999 (1999)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1999 (1999)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1999
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1999
Persistenter Identifier:
20416_1999
Bandzählung:
1999
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2000
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Restaurierung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1999 (1999)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Impressum

Volltext

RESTAURIERUNG 
Peter Paul Rubens «Die Heilige Familie» 
Kurz vor ihrer Erwerbung für die Ruzicka-Stiftung 1986 
wurde das grosse «Gallery picture» aus der Morrison- 
Sammlung in England restauriert. Einen offenbar im 19. 
Jahrhundert angebrachten getönten Firnis ersetzte man 
durch einen Kunstharzfirnis. Dabei muss ein sehr stark 
wirkendes Lösungsmittel zum Einsatz gelangt sein; eine 
Photographie vom Beginn der Restaurierung zeigt eine 
grosse Putzprobe, die die freigelegte Inkarnatspartie des 
Puttos bar jeder Modellierung zeigt, während diese am 
unberührten Teil noch erhalten erscheinen. Dieses 
Fehlen der Binnendifferenzierung in den Inkarnaten trat 
durch ihre Flächigkeit und Helle besonders störend in 
Erscheinung. Diese Partien wurden so weit reduziert, 
dass sich nicht mehr feststellen liess, ob der Künstler 
diese Feinmodellierung durch Lasuren oder durch Farb- 
ausmischungen erreicht hatte. In anderen Teilen des 
Gemäldes fanden sich jedoch mehr oder weniger zusam- 
menhängende Resten von Lasuren. Der in kurzer Zeit 
stumpf gewordene Kunstharzfirnis behinderte die räum- 
liche Entfaltung, da statt der tonalen Abstufungen, wie 
es dem Stil des frühen 17. Jahrhunderts entspricht, starke 
flächige Kontraste dominierten. Die 1986 bei der Firnis- 
abnahme verwendeten stark angreifenden Chemikalien 
verursachten eine nachhaltige Aufweichung der Mal- 
schicht, so dass an einen Einsatz von Lösungsmittel 
nicht zu denken war. So musste der Firnis mechanisch 
teduziert werden. Die Retouchen erfolgten danach auf 
einem Dammarfirnis-Aufstrich. Dabei waren die ver- 
lorenen Lasuren partiell zu ergänzen. Auch die fehlende 
Modellierung der Inkarnate war mittels neuer Lasuren 
zu stützen. Durch diese erneute Restaurierung tritt die 
typische, spiralförmige Gestaltung des Bildraume: 
wieder in Erscheinung, die sich aus der Tiefe der Land- 
schaft entwickelt und die zentrale Gruppe mit Maria und 
Kind umfasst. 
Gustave Courbet «La source de la Loue» 
Das 1946 erworbene Gemälde Die Quelle der Loue hat wie 
wenige Gemälde Courbets die Zeiten verhältnismässig 
wenig verändert überdauert. Bei einer früheren Restau- 
rierung wurde es lediglich gereinigt, mit wenig ästheti- 
schen Retouchen versehen und einem Dammarfirnis 
überstrichen. So weit es sich feststellen lässt, hatte 
Courbet die Bildleinwand zuerst auf einen Schnur- 
spannrahmen oder auf eine harte Unterlage gespannt. In 
diesem Zustand ist die rote Bolusgrundierung aufge- 
tragen worden, anschliessend erfolgte der Farbauftrag 
weitgehend mit dem Palettmesser. Erst nach der Fertig- 
stellung hat man das Bild auf den bestehenden Keil- 
rahmen ummontiert; dabei entstand eine zu starke 
Streckung des Gewebes, die zu den charakteristischen 
Krakelee-Formationen führte. Wie damals üblich, über- 
klebte man die Bildränder mit Papierstreifen. Unter 
diesen findet sich kein Firnis - das Gemälde war also 
ursprünglich nicht gefirnisst. Eine mikroskopische 
Abklärung durch Herrn Dr. Herm vom Schweizerischen 
[nstitut für Kunstwissenschaft bestätigte diesen Sachver- 
halt. Bei der Abnahme des Firnisses von 1946 trat eine 
Überraschung zutage. Während Courbet die Felspartien 
bewusst trocken und matt stehengelassen hat, entdeckte 
man demgegenüber, dass eine dünne, leicht grünlich 
gefärbte Lasur die Wasserfläche überzieht, damit diese 
naturähnlich transparent in Erscheinung tritt. Dadurch
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

Nachweissystem DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.