Kunsthaus Zürich Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahresbericht 2005 (2005)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 2005 (2005)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 2005
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 2005
Persistenter Identifier:
20416_2005
Bandzählung:
2005
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2006
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Ausstellungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 2005 (2005)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Grafische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Rechnung
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Nachrufe
  • Ein Rückblick auf vierzig Jahre Restaurierung im Kunsthaus - Irrtümer und Erkenntnisse
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Impressum
  • Leerseite

Volltext

18 
Sigm ar Polke «Werke & Tage» 
Sigm ar Polke (geboren 1941) überraschte das Zürcher 
Publikum mit zahlreichen neuen Bildern, in welchen 
der Künstler wieder einmal mit grossem Freiheitsdrang 
neues Terrain betreten hat. Das Experiment und nicht 
die Retrospektive stand als Zeichen über dieser Aus- 
stellung, die den bei Hesiod entlehnten Titel «Werke & 
Tage» trug und doch gleichzeitig auch zahlreiche ältere 
Schlüsselwerke einschloss. 
Bereits im erste n Raum wurde deutlich, wie sehr 
Sigmar Polke das Sehen, die visuelle Wahrnehmung, 
ins Zentrum seiner Kunst stellt. Dazu gehört von 
Anf ang an die Einf ührung des Rasterpunkts, wohl- 
bemerkt: immer von Hand gemalt, den er zum vielfäl- 
tigen Leitmotiv macht, um damit schon in den frühes- 
ten 60er Jahren auf die Konditionierung des modernen 
Me nschen durch die Omnipräsenz der Massenmedien 
zu verweisen. Gleich beim E ingang ers trahl ten in wil- 
dem Rot neue Leinwä nde, die dem Auge den Anblick 
von chemisch r einem Zinnobe r in subti l en Gradationen 
darbot. 
Zum Se hen, wie es von Sigmar Polke thematisiert 
wird, gehören das Vorführen von Welten und Bildern, 
das Paradierenlassen vor unseren Augen von verbor- 
gene n, von elementaren, zuweilen auch in der E rinne- 
rung der Menschheitsgeschichte verankerten Phä no- 
men en. 
Wenn wir das Sehen als zentrales Element in 
Polkes Kunst erwä hnt haben, dann gesellt sich ein 
zw eites dazu: die Geschichte. Da gehören auch die 
Geschic ht en dazu, jene, die eben von all den Bildern 
aus gehen, die sich uns präs entier en, oder aber, die wir 
in uns tragen. Es ist bekannt, dass Sigmar Polke der 
Alchemist unter den Mal ern ist. Die Alchemie führ te 
Polke Anf ang der 80er Jahre in sein Werk ein – als 
Motiv, das seine küns tl erischen Handlungen ins Licht 
von weit gefassten Zeit- und Denkräumen, in den Kon- 
text von Natur- und Geistesgeschichte rüc kt. Der 
Künstler als Alchemist v ermag Gege nsätze aufzu- 
heben, weit gefasst zwischen subjektiv und objektiv, 
immediat und vermittelt, ma teriell und imma teriell , 
zwischen Langsamkeit und Geschwindigkeit. 
Die früheste Arbeit der Ausstellung stammte von 
1971. Eine 4 1-teilige F otoarbeit, eine Dunkelkammer- 
suite , in welcher Polke das ganze Potenzial, das im 
Medium der F o tografie steckt, sich auf überraschende 
Weise a neignet, gerade auch im alchemistischen Ver- 
einen und V erunklären von kanonisierten Gegens ät- 
zen. Wie weit reichend der Einfluss dann auch spä ter 
sich in s einer ma l erischen Praxis aus wirkte, wurde in 
den dazugestellten Bildern, die in den mit fotoche- 
mischen Substanzen wie Silberbr omid oder Silber- 
chlorid gema lt waren, deutlich. 
Eine zentrale Rolle nahm die 1982 entstandene Bil- 
der gr uppe «N egativwerte » ein, die eine Neu orien tie- 
rung in Polkes Malerei belegt, nachdem er von einer 
extensiven Weltreise zurückgek ehrt war. Es sind Bil- 
der, in welchen der Maler Viol ettp igment e so auf den 
Malgrund auftr ug, dass sie vielfältig schillern und dem 
Auge so wohl den Nahblick in die Mikrowelten wie auch 
den kosmischen F ernblic k anbiet en. 
Die allerneusten Bilder, eine Grup pe von sehr 
grossformatigen Bildern auf dunkl em semitranspa- 
rentem Malgrund, knüpfen hier an. Sie strahlen in 
changierendem Gold und sind nicht eigentlich 
«ge ma lt». Auf den mit matte m Lack beha ndelte n 
schwarzen Tüllstoff wurde das viol ette Pigment aufge- 
streut, hingeblasen und verrieben, so dass sich die 
riesigen Bildflächen in ein warme s goldenes Leuchten 
verwandelten. 
Noch ein Schlüsselwerk, das in der Ausstellung zu 
sehen war, ist das soge nannte Purpurtuch, das einst 
eher unbemerkt im deutschen Pavillon der Biennale 
1986 in Venedig hing, als Sigmar Polke dort seine 
grosse Ins tal lation «Athanor» zeigte. In Züri ch zeigten Auss tellu ngen
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

Nachweissystem DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.