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Jahresbericht 2007 (2007)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 2007 (2007)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 2007
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 2007
Persistenter Identifier:
20416_2007
Bandzählung:
2007
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2008
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Sammlung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 2007 (2007)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Grafische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Sponsoren, Stiftungen und Gönner
  • Rechnung
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Leerseite
  • Impressum

Volltext

Samm lung 
Schon seit Jahren faszinierte uns ein einzigartiges Still- 
leben des Strassbur ge r Sebastian Stoskopff; nun wurde 
es dank der vor kurzem gegründeten Dr. Joseph Scho lz 
Stiftung erreichbar. Gemäss den Verfügungen der 
Tochter sollen die Erträge aus dem Vermögen der alten 
Apothekerfamilie am Rennweg zur Erwerbung be deu- 
tender Kunstwerke dienen; dass das Schra nkbild mit 
den Spanschachteln und dem gläse rnen Alembic für 
die al chimistisc he Destillation die gleichen Lebenskrei- 
se und Traditionen vergegenwärtigt, erscheint als 
be sonders sinnvoller und glücklicher Zufa ll. Auch der 
Hol enia Trust und eine Kunstfr e undin trugen zu dieser 
Erwerbung bei. Wie stets bei den seltenen Ergänzun- 
gen im Bereich der Alten Meister sollen zugleich 
grundlegende Asp ekte, die vorher nicht oder nur 
ungenügend s ichtbar waren, eröffnet und verschiedene 
Schw e rpunkte der Sammlung verknüpft w erden. Im 
frühen 17. Jahrhundert kann man den Oberrhein und 
die Schweiz kunsttopographisch fast noch als Einhe it 
auffassen; Stosk opff wurzelt in der Tradition des Kon- 
rad Witz; Albert Kauw, der wichtigste Berner Maler der 
Epoche, ist sein Schüler. Im cal vinistis chen Hanau wird 
er von den Anfängen der internationalen Stillebenma- 
lerei ge prägt und trägt m ass geblich zu ihrer spezifi- 
schen Ausformung in Paris im Kreis der französischen 
«Peintres de la réalité» bei. Erst in den dreissiger Jah- 
ren des l etzten Jahrhunderts wie der entdeckt, erfreut 
er sich zunehmende r Wertschätzung; in den letzten 
Jahren haben mehrere s einer seltenen Werke Eingang 
in bedeutende MuseenvomLouvrebiszumNewYorker 
Metropolitan gefunden. Die Bildform des illusionisti- 
schen Schrankbildes reicht in der Wandmalerei bis zu 
Giotto zurüc k und findet sich in primitiver Ausführung 
wiederholt auch im spätmittelalterlichen Zürich; sie ist 
die wichtigste V orstufe des autonomen Stillebens, so 
dass sich hier Altertümliches und Avantgardistisches 
auf erstaunliche Weise kr euzen. Als Trompe-l ’œil treibt 
sie grundlegende F ragen des Bezugs abbildende r 
Kunst zur Realität auf die Spitze. 
Bruno Giac ometti hat auch dieses Jahr die A lberto 
Giacometti-Stiftung vielfältig beschenkt. Mit mehreren 
Arbeiten hält Diego Giac ometti Einzug; neben den zier- 
liche n Ti ermodell en für seine Möbel steht der ersta un- 
liche Löwenkopf aus Bergeller Serpe ntin, den Diego 
1935 in Maloja als Demon st r ationsobjekt für das 
Behauen von Stein s chuf, während sich Max Ernst die- 
ser Technik für seinen Steingarten für Anne tta zuwa nd- 
te. Das köstliche, zur silbrige n Hochzeit der Eltern 1925 
von Alberto geschaffene Gemälde mit der Familie vor 
dem Haus über dem Silsersee durfte n wir erstmals 
1990inderAusstellung«LaMammaaStampa–Annet- 
ta gesehen von Giovanni und Alber to Giac ometti» zei- 
gen und gibt den zahlreichen P ortraits von Familienan- 
gehörigen in der Stiftung einen anschaulichen M ittel- 
punkt. Eine miniaturhaft kleine Skulptur aus der glei- 
chen Zeit überliefert einen Asp ekt von Albertos Aus ein- 
anderse tzung mit der kubistischen Pl astik, der sonst 
nur durch vereinzelte Studien in den Skizzenbüchern 
übe rliefer t ist. Sie ergänzt so vorzüglich den umfassen- 
denBestandanWerkendieserZeit,diewirineiner 
Sonderpräsentation unter dem Titel «Aufbruch zur 
Av antga rde» mit wenigen L eihgaben, Vergleichs- 
stücken und Zeichnungen zeigte n (s. S. 17). 
Im Kernbereich unserer Sammlungstätigkeit, der 
Gegenwartskunst, gaben wir der Gruppe von Gemälden von Wilhelm Sasnal einen Mittelpunkt mit dem von der 5
	        

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