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Jahresbericht 2010 (2010)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 2010 (2010)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 2010
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 2010
Persistenter Identifier:
20416_2010
Bandzählung:
2010
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2011
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Ausstellungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 2010 (2010)
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Grafische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen 2010
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Sponsoren, Stiftungen und weitere Gönner
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Leerseite

Volltext

22 
Menschenleere Strassen, Besucher vor berühm- 
ten Kunstwerken in berühmten Museen, Porträts 
von Individuen und von Familien sowie Landschaften, 
Urwälder und Blumen: In diese vier Motivgruppen 
lässt sich Struths fotografisches Werk grob gliedern, 
und entsprechend wurde es im grossen Saal präsen- 
tiert. Nach der überraschenden Ouvertüre, welche 
die Besucher mit fast lebensgrossen Betrachtern vor 
Michelangelos unsichtbarem «David» konfrontier- 
te, machten die Strassenbilder der 70er Jahre den 
Anfang: zuerst streng zentralsymmetrisch aufgebaute, 
später freier komponierte schwarzweisse Aufnahmen 
menschenleerer europäischer Strassen. Es folgten die 
berühmten Museumsbilder, welche die Anwesenheit 
unddasVerhaltenvonBesuchern,wennsieinMuseen 
vor weltberühmten Kunstwerken stehen, zum Thema 
haben. Die von Struth so genannten säkularen «Places 
of Worship» bildeten das nächste Kapitel: Ikonische 
Orte touristischer und konsumistischer Andacht. 
Sodann versetzte ein installativ angelegter grosser 
Saal mit Bildern von Dschungeln und Urwäldern den 
Betrachter in diese: Pictures of Paradise. Als nächste 
zentrale Werkgruppe folgten die Familienporträts aus 
aller Welt. Den Schluss bildete der neue thematische 
Strang in Struths Werk. Das Interesse des Künstlers 
gilt hier den komplexen visuellen Strukturen, welche 
komplexe technische Anlagen produzieren. Diese 
jüngsten Werke dü rfen als Weiterführung von Struths 
Interesse an einer «Geschichte des menschlichen 
Ehrgeizes» betrachtet werden, die in den kollektiven 
Leistungen einer Kul tur sichtbar gemacht wird, sei 
es in der Form einer mittelalterlichen Kathedrale, 
der Struktur einer Stadt oder der Konstruktion eines 
Raumschiffs. 
Die Ausstellung wurde vom Kunsthaus Z ürich in 
Zusammenarbeit mit K20, Kunstsammlung Nordrhein 
Westfalen, Düsseldorf, organisiert und von Swiss Re, 
Partner für zeitgenössische Kunst, unterstützt. TB 
Picas so. 
Die erste Museumsausstellung 1932 
Zur Feier seines hundertjährigen Bestehens widmete 
das Kunsthaus der ersten musealen Picasso-Retros- 
pektive überhaupt, welche 1932 am Heimplatz eröffnet 
wurde, eine Hommage. Diesedamals– unter Anleitung 
und völliger Kontrolle des Künstlers – von Wilhelm 
Wartmann organisierte Ausstellung war nicht nur ein 
Markstein der Ausstellungstätigkeit des Kunsthauses, 
siewar auch ein wichtiges Ereignis für die Geschich- 
te der modernen Kunst. Die Ausstellung von 1932 
umfasste 225 der wichtigsten Gemälde von Picasso aus 
den ersten drei Jahrzehnten seines Schaffens. Jede 
Phase seines Werdegangs war repräsentiert: die Bilder 
ausderfrühenZeit,ausderBlauenundderRosaPeri- 
odeindeseherknapp.Der Durchbruch zum Kubismus 
dagegen fand sich breit und glanzvoll vertreten; die 
«mondäne» und neuklassizistische Phase wiederum 
eher kursorisch. Spezielle Akzente lagen sodann auf 
den grossformatigen Stilleben der Mittzwanzigerjahre, 
aufPicassosAnnäherungenandenSurrealismussowie 
auf den Porträtserien von Picassos junger Geliebten 
Marie-Thérèse Walter. Die Auswahl, die Picasso 1932 
getroffen hatte, war also umfassend, sie war jedoch 
weder ausgeglichen, noch war sie darauf bedacht, 
dem damaligen Publikumsgeschmack zu entsprechen. 
Stattdessen eröffnete Picasso mit seiner Selektion 
einen sehr persönlichen und pointierten Blick auf sein 
Werk. Ebendieses Profil der damaligen kuratorischen 
Selbstdarstellung Picassos nachzuzeichnen, war das 
Ziel unserer Ausstellung. Anhand von74Gemälden,vier 
Skulpturen sowie zwei druckgrafischen Serien konnten 
wir eine Präsentation erarbeiten, die dem Publikum 
nicht nur die kunsthistorischen Aspekte der Sache 
erläuterte, sondern zugleich (und vor allem) auch eine 
glanzvolle Picasso-Retrospektive bot. Der 1932er-Aus- 
wahl entsprechend war die Ausstellung auch architek- 
tonisch zweigeteilt: In der ersten, gedämpft, intim und 
historisierend gehaltenen Hälfte des grossen Ausstel- 
lungssaals entwickelten sich die kanonischen Stilstu- 
fen, mit Schwergewicht auf der Stilexplosion durch den Kubismus in den Jahren 1908–1918. Die zweite Hälfte
	        

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