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Jahresbericht 2010 (2010)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 2010 (2010)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 2010
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 2010
Persistenter Identifier:
20416_2010
Bandzählung:
2010
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2011
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Sammlung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 2010 (2010)
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Grafische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen 2010
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Sponsoren, Stiftungen und weitere Gönner
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Leerseite

Volltext

7 
früh en Tod der dem Kunsthaus u.a. als Mitglied des 
Vorstandes nahe stehenden Künstlerin be reits ange- 
bahnt war. 
Mit dieser Installation kommen wir zu den Erwer- 
bu ngen aus eigenen Mitteln. Es ist hier wieder einm al 
in Erinnerung zu rufen, dass der orden tliche Ankaufs- 
etat seit 1978 bei 500’000 Fr. stagniert und damit sei- 
ne Kaufkraft weitgehend eingebüsst hat; nur die sta- 
tutarisch auf 15% der M itglie derbe iträge festgelegte 
Summe ist dank der erfre uliche n Entw icklu ng der 
Zürcher Kunstgesellschaft in diesen 32 Jahren von 
36’ 000 Fr. auf 250’000 Fr. gestiegen. Die vier Gemälde 
von Hans R ichter ergänzen die be reits beträ chtliche 
Werkgruppe dieses vielleicht w ichtigste n Malers des 
Zürcher Dada -Kreis es aufs Beste, denn sie ze igen die 
Spannweite der rez ipierte n A van tgarde- Strömu ngen 
vom Kubismus bis zum Expressionismus und ihre 
dadaistische Trans forma tion en auf. Verdanken wir 
das Angebot dieses Ensembles, das als Geschenk 
des Künstlers in einer Kette von Freundschaften 
weitergereicht w urde, alten Beziehungen, so ist das 
Selbstbildnis von Max Haufler die ziemlich s ingu- 
läre Frucht der Mittwoch-Sprechstunde, in der der 
Sammlungskonservator im Sinn des «service public» 
Leuten bei der Be urteil ung ihrer Kunstschätze behilf- 
lich ist. Haufl er ist als Filmemacher und Schauspie- 
ler in Schweizer und Hollywood-Produktionen noch 
stets bekannt, doch seine A nfänge als Maler dürften 
ziemlich vergessen sein. Dabei ist das Bild für einen 
S iebze hnjä hrigen eine sehr respektable Leistung; die 
früh en Verbindu ngen zu Al bert Müller, bei dem schon 
der Gymnasiast in den Ferien weilte, und zu Camen- 
zind,beidemerindieLehreging,sindevident:Esist 
von der Basler Expressionisten-Gruppe «Rot-Blau» 
ge prägt. 
Gewichtig sind die Ankäufe im Bereich der Foto- 
grafie, die wir vornehmlich den Kenntnissen von Tobia 
Bezzola verdanken. Lange verfolgten wir die Arbeit 
von Balthasar Burkhard, der nun kurz vor seinem 
Tode eine Serie von farbigen Blumenbildern sch uf, 
monumental übergrosse und zugleich fragile Blüten 
ortlos im schwarzen Gru nd. Thomas Stru ths «Space 
ShuttleI»hatsichinderAusstellungmitdemsich 
immer weiter verästelnden Detailreichtum und dem 
verdeckt hypnotischen Tiefensog unter dem Bauch 
des Raumschiffs als Hauptwerk der neuen, Orten der 
Hochtechnologie gewidmeten Werkserie erwiesen. 
Peter Fischli und David Weiss schenkten uns die Ori- 
ginalfotografie der «Liegenden», ein Unikat, das als 
Vorlage für die Briefmarke zum 100-Jahr-Jubiläum 
des Kunsthauses diente – Anlass zu einer Accrocha- 
ge der Serie «Stiller Nachmittag» im Erdgeschoss des 
Anbaus, begleitet vom «Lauf der Dinge» und dessen 
«Making of». 
Bei den Erwerbungen aktueller Kunst dominieren 
mittlerweile die meist raumfüllenden Installationen 
völlig: Die Aussicht auf den Erweiterungsbau eröffnet 
neue Perspektiven. So gipfelten die längeren Dis- 
kussionen um Christoph Büchel in dem mutigen und 
schwergewichtigen Ankauf seiner durch eine Beton- 
mauer zweigeteilten Dreizimmerwohnung «Hausmeis- 
ter (Deutsche Grammatik)», die er 2008 in Kassel auf- 
baute und die beträchtliches Echo auslöste. Ihr Thema 
ist die aus der Nachkriegsentwicklung resultierende 
innerdeutsche Ost-West-Problematik, die in unserer 
Sammlung bereits in Werken von Penck und Base- 
litz behandelt wird. Die interaktive Video-Installation 
«L’hôtel des sapins» von Simon Senn hingegen gehört 
zu den aktuellen Explorationen im Bereich der Körper- 
erfahrung, der Eige n- und Fremdwahrnehmung. 
Im Bereich der Upstarter werden die Ankäufe der 
Kunstgesellschaft nun schon seit einiger Zeit von den 
Aktivitäten der Gruppe Junge Kunst der Vereinigung 
Zürcher Kunstfreunde, in der Mirjam Varadinis mit- 
wirkt, und vonder Dr. Georg und Josi Guggenheim- 
Stiftung, die von Bice Curiger beraten wird, tatkräftig 
sekundiert. Ihr verdanken wir die poetische Nachtsze- 
nevonEstherKempf,dievoneinemganzenRudelvon 
Diaprojektoren mit festen Schablonen erzeugt wird, 
und die Filminstallation von Kathrin Sonntag. Die Grup- 
pe Junge Kunst erhielt einen Jubiläums-Sonderkredit 
zur Erwerbung des «Notional Cupboard» von Mark 
Manders. Eher dokumentarisch akkumulativen Cha- rakters und hie rin Büchels «Hausmeister»-Wohnung
	        

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