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Jahresbericht 2015 (2015)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 2015 (2015)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 2015
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 2015
Persistenter Identifier:
20416_2015
Bandzählung:
2015
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
2016
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Aktivitäten
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Ausstellungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 2015 (2015)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Sehr geehrte Mitglieder der Zürcher Kunstgesellschaft
  • Abbildungsteil
  • Aktivitäten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Grafische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Kunstvermittlung
  • Allgemeine Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Finanzen
  • Impressum
  • Einband

Volltext

54 AKTIVITÄTEN 
brauchsgegenstände in ihren Werken dar, übernahmen 
japanische Bildsujets für die Darstellung ihrer eigenen 
Umwelt und – weit folgenreicher – sie verin ne rli chten die 
Bilds pra che des japanischen Holzschnitts. Gerade diese 
Verinnerlichung führte die Kü nstler in Verbindung mit der 
eigenen Bildtradition und den Erfahrungen ihrer Zeit zu 
einem schöpferischen Prozess, aus dem sie vielfältigste 
Aus drucksfor me n entwickelten, die weit ins 20. Jahrhun- 
dert hin ein nachwirkten. 
In zehn Kapiteln pr ä sentierte die Ausstellung die verschie- 
denen Arten der Auseinandersetzung mit Japan anhand 
von Hauptwerken der wichtigsten Künstler jener Zeit aus 
internationalen Museen und Privatsammlungen. Neben 
Gemä lden und Druckgrafiken in Frankreich tätiger Künst- 
ler wie Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, 
Claude Monet und James Tissot, aber auch Pierre 
Bonnard, Mary Cassa tt, Maurice Den is, Henri Rivière und 
Édouard Vuillard war auch eine repräsentative Auswahl an 
japan isch en Holzschnitten hauptsächlich von Utagawa Hi- 
roshige, Katsushika Hokusai und Kitagawa Utamaro zu 
sehen. Teilweise stammten diese Holzschnitte aus den 
ehemaligen Künstlersammlungen jener Zeit. Ebenso wur- 
den japanische Ku nstgege nstä nde (Wandschirme, Gefä s- 
se, Masken, Lackobjekte usw.) solchen französischer 
Kün stler wie Félix B racquem ond, Jean Carriès oder Émile 
Gallé gegen über gestell t. F otografien und Dokumente run- 
deten das Bild ab, das Frankreich sich im 19. Jahrhundert 
von Japan machen konnte. Rund 350 Objekte verschie- 
den ster Kunstgattungen traten so für die Zeit dies er Aus- 
stellu ng in einen inspirierenden Dialog. Nach dem Publi- 
kumserfolg im Museum Folkwang in Essen zog die 
Ausstellung auch in Zü rich eine hohe Anzahl Besucher an 
und wurde daher um zwei Wochen verlängert. 
U nte rstützt durch die Truus & Gerrit van Riemsdijk Stif- 
tung, die Parrotia-Stiftung, The Boston Consulting Group, 
Banque Pictet & Cie SA, Notenstein Privatbank AG, das 
B undesamt für Kultur und den Farbsponsor Farrow & Ball. 
Sandra Gianfreda 
EUROPA. DIE ZUKUNFT DER GESCHICHTE 
2015 haben sich die Ereignisse auf unserem Kontinent 
überschlagen: Griechenland, Flüchtlinge und Brexit do- 
minierten den Diskurs über Europa. Dabei ist Europa 
mehr als nur Krisenherd und Wirtschaftsraum: Es ist ein 
kulturell facettenreiches Mosaik, das seit den traumati- 
schen Erfahrungen um die humanitäre Katastrophe des 
Zweiten Weltkriegs bewu sst als Friedensprojekt gestaltet 
wird. Die epochenübergreifende Hinterfragung des Natio- 
nalismus und die kontinuierliche, auf den Grundwerten 
der Menschenrechte fussende Friedensarbeit fanden in 
dieser Ausstellung Ausdruck in über 100 Werken. Ge- 
meinsam mit dem Dichter, Europa-Kenner und Preisträ- 
ger des Max Frisch-Preises (2014) Robert Menasse ent- 
wickelte Cathérine Hug damit ihr erstes eigeninitiiertes eigeninitiiertes
	        

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