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Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)

Zeitschrift

Titel:
Der Marstall
Untertitel:
Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Signatur:
DADA III:27
Persistenter Identifier:
25284
Erscheinungsort:
Hannover [et al.]
Verlag:
Paul Steegemann
Sprache:
Deutsch
ISSN:
0000-0000

Zeitschriftenband

Titel:
Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
DADA III:27
Persistenter Identifier:
25285
Bandzählung:
1/2
Erscheinungsort:
Zürich
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
Über die Metaphysik des Bürgers
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel
Autor:
Michel, Wilhelm

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Marstall
  • Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)
  • Titelseite
  • Vorderer Buchspiegel
  • Über die Metaphysik des Bürgers
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Martin ohne Flügelkleid
  • Das gesprengte Massengrab
  • Bruder Martinus
  • Das enthüllte Geheimnis der Anna Blume
  • Die Dadakratie : eine Rezension
  • Aus der Geschichte des Dadaismus
  • Neue holländische Kunst
  • Die gelösten Welträtsel
  • Sekunde durch Hirn
  • Schwarze und weisse Magie
  • Die Silbergäule
  • Mitteilungen für Bücherfreunde
  • Werbung
  • Spiegel
  • Einband

Volltext

3 
HXKfßefm : Q&ßer bte ben QBür^ers 
Wir brauchen den Bürger. Er zwar glaubt unserer nicht zu be 
dürfen. Er nennt unsere Qual mit argen Namen, er feiert unsere 
Feste nicht. Aber wir wissen, daß wir seiner nicht entraten können. 
Nicht als ob er irgend etwas täte, um uns nützlich zu sein. Er 
sträubt die Borsten, wenn er uns sieht. Er schnaubt durch die 
Nase, er bläst seinen Schnauzbart auf, wenn wir ihn beschei- 
dentlich vor unsere gemalten und gedichteten Erkenntnisse führen. 
Und wenn er davor steht, peitscht er seine subalternen Hosen 
schläuche mit dem Spazierstock. Dafür läßt er uns hungern, 
der Kamerad Bürger, bis wir schwarz werden oder berühmt 
oder steinalt und steinkalt. 
Und dennoch: der Demiurg erschuf ihn eigens zu unserm Nutz 
und Frommen. Er konnte uns nicht denken, ohne zugleich 
den Bürger zu denken. 
Der Bürger ist unsere Vorbedingung. Er ernährt uns zwar 
nicht, aber er ermöglicht uns. Er ist unsere metaphysische 
Voraussetzung. Nicht etwa in dem Sinne, daß er den Staat er 
hält (in dem wir bis jetzt immer Ausgestoßene waren) oder die 
Familie (in der wir als die verlorenen Söhne und Schwieger 
söhne im zugigen Korridor stehen) oder die Industrie und den 
Handel (für die wir Ausbeutungsobjekte sind wie jeder ruß 
geschwärzte Proletarier). Sondern in einem höheren, fast reli 
giösen Sinne. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie in dem 
erstaunlichen, schweißtriefenden Machwerk des Demiurgen eins 
ins andere greift. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, wes 
halb er die Tsetse-Fliege erschaffen hat, die ihren Lebenszweck 
darin erblickt, die Schlafkrankheit zu verbreiten. Aber wes 
halb er den Bürger erschuf — seht, dieses einzusehen ist mir 
in einer guten Stunde gelungen. 
Es ist aber schwer, es zu sagen. Denn wir reden von nichts 
seltener und widerwilliger als von den Voraussetzungen. Ich 
sage also: unsere Existenz setzt den Bürger voraus. Es gibt eine 
gewiße Summe Feigheit und Dummheit in der Welt, die durch 
aus gefeigt und gedummt werden muß. Diese Arbeit nimmt uns 
der Kamerad Bürger fast vollständig ab. Er ist Knecht, damit 
wir frei sein können. Er ist Zerlegungsprodukt aus einem 
Ganzen, aus dem wir uns luftig und leicht herausdifferenzieren 
konnten, weil er, der Jammermann Voll und Ganz, als ober 
flächlich gestaltetes Schlammgebilde in der Tiefe sitzen blieb. 
Seht euch die ganze Schöpfung an. Was findet ihr darin als
	        

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