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Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)

Zeitschrift

Titel:
Der Marstall
Untertitel:
Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Signatur:
DADA III:27
Persistenter Identifier:
25284
Erscheinungsort:
Hannover [et al.]
Verlag:
Paul Steegemann
Sprache:
Deutsch
ISSN:
0000-0000

Zeitschriftenband

Titel:
Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
DADA III:27
Persistenter Identifier:
25285
Bandzählung:
1/2
Erscheinungsort:
Zürich
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
Aus der Geschichte des Dadaismus
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel
Autor:
Huelsenbeck, Richard

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Marstall
  • Der Marstall : Zeit- und Streit-Schrift des Verlages Paul Steegemann (1/2)
  • Titelseite
  • Vorderer Buchspiegel
  • Über die Metaphysik des Bürgers
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Martin ohne Flügelkleid
  • Das gesprengte Massengrab
  • Bruder Martinus
  • Das enthüllte Geheimnis der Anna Blume
  • Die Dadakratie : eine Rezension
  • Aus der Geschichte des Dadaismus
  • Neue holländische Kunst
  • Die gelösten Welträtsel
  • Sekunde durch Hirn
  • Schwarze und weisse Magie
  • Die Silbergäule
  • Mitteilungen für Bücherfreunde
  • Werbung
  • Spiegel
  • Einband

Volltext

33 
®ueffenßedl: «Euß ber <3efdHc§fe beß ©abaißmuß 
Die Geschichte des Dadaismus ist in der Tat eins der interes 
santesten psychologischen Ereignisse der letzten fünfundzwanzig 
Jahre. 
Täglich liest man sich in seinem Stammkaffee die Kritiken vor, 
die aus aller Herren Länder kommen und durch ihre Entrüstung 
zeigen, daß man mit Dada irgend jemand ins Herz getroffen hat. 
Man ist betroffen, man schweigt und freut sich seines Ruhmes. 
Wenn jemand ein Wort mit großer Gebärde unter die Leute 
wirft, so machen sie sich daraus eine Religion. Credo, quia 
absurdum. 
Dada hat sich tatsächlich als einfaches Wort einen großen Teil 
der Welt erobert, selbst ohne an eine Person gebunden zu sein. 
Es handelt sich hier um ein magisches Ereignis. 
Dada wurde im Frühjahr 1916 in Zürich von den Herren Hugo 
Ball, Tristan Tzara, Hans Arp, Marcel Janco und Richard HueL 
senbeck in einer kleinen Kneipe, dem Cabaret Voltaire, gegründet. 
Hier hatte Hugo Ball mit seiner Freundin Emmy Hennings 
eine Variete-Miniatur gegründet, an der wir alle als Mitarbeiter 
aktivsten Anteil hatten. Wir waren alle durch den Krieg über 
die Grenze unserer Vaterländer geworfen worden. Ball und ich 
kamen aus Deutschland, Tzara und Janco aus Rumänien, Hans 
Arp aus Frankreich. 
Die Energien und Ehrgeize der Mitarbeiter des Cabaret Voltaire 
in Zürich waren von Anfang an rein künstlerische. Wir wollten 
das Cabaret Voltaire zu einem Brennpunkt „jüngster Kunst“ 
machen. 
Das Wort Dada wurde von Hugo Ball und mir zufällig in einem 
deutsch-französischen Diktionär entdeckt, als wir einen Namen 
für Madame le Roy, die Sängerin unseres Cabarets, suchten. 
Dada bedeutet im Französischen Holzpferdchen. Es imponiert 
durch seine Kürze und seine Suggestivität. Dada wurde nach 
kurzer Zeit das Aushängeschild für alles, was wir im Cabaret 
Voltaire an Kunst lancierten. 
Die Mitarbeiter des Cabaret Voltaire waren alle Künstler in dem 
Sinne, daß sie die letzten Entwicklungen der artistischen Mög 
lichkeiten in ihren Fingerspitzen empfanden. Ball und ich hatten 
in Deutschland den Expressionismus in aktivster Weise ver 
breiten helfen; Ball war ein intimer Freund Kandinskys und 
hatte versucht, mit ihm in München ein expressionistisches 
Theater zu gründen. Arp war in Paris mit Picasso und Bracques,
	        

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