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Die weissen Blätter : eine Monatsschrift (2(1915),7)

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die weissen Blätter : eine Monatsschrift (2(1915),7)

Zeitschrift

Titel:
Die weissen Blätter
Untertitel:
soziologische Probleme der Gegenwart
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Signatur:
DADA III:65
Persistenter Identifier:
25801
Erscheinungsort:
Berlin
Bern
Zürich
Leipzig
Verlag:
Cassirer
Sprache:
Deutsch
ISSN:
0932-7169

Zeitschriftenband

Titel:
Die weissen Blätter : eine Monatsschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
DADA III:65:2:7
Persistenter Identifier:
25812
Bandzählung:
2(1915),7
Erscheinungsort:
Zürich
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
Aïssé
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel
Autor:
Schickele, René

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die weissen Blätter
  • Die weissen Blätter : eine Monatsschrift (2(1915),7)
  • Schweigen mit Dir
  • Titelseite
  • Impressum
  • Neuer Halbjahresband der Weissen Blätter
  • Hermann Hesse in der Neuen Zürcher Zeitung in einem Feuilleton, überschrieben "Eine deutsche Zeitschrift"
  • Firmentafel für den Bezug der Weissen Blätter
  • René Schickeles Werke
  • Annette Kolbs Werk - Wege und Umwege
  • Else Lasker-Schüler
  • Die Bücher von Franz Werfel
  • Liebeslieder
  • Napoleon
  • Gedichte vor dem Tod
  • Der Waghalter dder Welt
  • Aïssé
  • Vom Tag
  • Glossen
  • Deutsches Barock und Rokoko
  • Einiges aus den bisher erschienenen Besprechungen
  • Negerplastik von Carl Einstein
  • Ein neues Werk von Max Scheler: Abhandlungen und Aufsätze
  • Arnold Zweig: Die Novellen um Claudia
  • Otto-Erich Schmidt: Abschied - Maria Benemann: Wandlungen
  • Hans Johst: Die Stunde der Sterbenden
  • 1913, Schauspiel in drei Aufzügen von Carl Sternheim
  • Ein Urteil über "1913"
  • Carl Sternheim
  • Carl Sternheims Novelle Busekow
  • Die Weißen Blätter . Einbanddecken
  • Einband

Volltext

904 Rene SdöicßeCe • Ai'sse 
schmächtige Gesicht hin und her und konnte ihre Ungeduld nicht 
verbergen. 
»Madame, Sie verzeihen, aber Ihre Sitten werden mir wohl immer 
ein wenig fremd bleiben. Herr von Ferriol hat mich auf einem 
Sklavenmarkt aufgelesen, wo ich, elfjährig, zum Kauf angeboten 
wurde, und mich nach Paris in seine Familie und dann ins Kloster 
gebracht. Ich habe mir viel Mühe gegeben zu lernen. Trotzdem kann 
ich nicht lieben, wie die hohen Damen, die mich mit ihrer Freund* 
schalt beehren.« 
Die Herzogin von Berry warf den Fächer auseinander und sagte 
entschuldigend: 
»Sie sind ja auch noch fast unverdorben. . , Herr von Ferriol wird 
sich freuen, Sie in solchem Zustand zu bekommen. Wie lange bleibt 
er denn noch in Konstantinopel?« 
Ai'sse errötete. 
»Madame, Sie tun Herrn von Ferriol Unrecht. Herr von Ferriol 
ist für mich wie ein Vater.« 
»Hören Sie? Hören Sie?« rief die Herzogin und winkte mit dem 
Fächer. Der Regent blieb vor ihnen stehen: 
»Braune Diana mit den Honigschultern, sollten Sie endlich meiner 
Tochter gestanden haben, daß Sie mich nicht mehr verabscheuen?« 
Der Graf von Charolais aber, der wieder getrunken hatte, sam* 
melte schnell einige Herren und stellte sich mit ihnen in die nahe 
Fensternische, von wo sie Ai'sses Mienenspiel beobachten konnten. 
»Aufgepaßt,« flüsterte er. »Ich habe zweihundert Dukaten gegen 
ihre Unschuld gewettet! Wenn ich euch sage, daß Richelieu Bresche 
gelegt hat . . .« 
Ai'sse sah, wie alle Gäste des Regenten einen Kreis um sie 
schlossen, und sie bemerkte auch den lüsternen Stolz, mit dem Frau 
von Ferriol, die sie, mit Spott, ihre Stiefmutter nannten, jetzt durch 
die wispernden Gruppen auf sie zuschritt. Das war die ganze Be* 
lagerungsarmee, die der Regent geworben hatte und mit Versprechen 
von Gold, Regimentern, Pfründen, Titeln und wiederum Geld und 
Liebe in Atem hielt. Und dort aus der Tür trat der bild* 
schöne Richelieu, lächelnd, wie immer. Sie schlug erschreckt die Augen 
nieder.
	        

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