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Hurra! Hurra! Hurra!

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Bibliografische Daten

fullscreen: Hurra! Hurra! Hurra!

Monografie

Titel:
Hurra! Hurra! Hurra!
Untertitel:
12 Satiren
Umfang:
45 S.
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
DADA I:12
Persistenter Identifier:
25853
Autor:
Hausmann, Raoul
Erscheinungsort:
Berlin
Zürich
Verlag:
Malik-Verlag
Erscheinungsjahr:
1921
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
23 x 15,5 cm
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Adolf Kutschenbauch (Eine bürgerliche Entwicklung)
Sammlung:
Bücher
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hurra! Hurra! Hurra!
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Impressum
  • Mein Deutschland
  • Militärische Christus-G.m.b.H.
  • Ein Schiessgewehr voll Nächstenliebe
  • Christlich-sozial
  • Ja, so sind die Deutschen nun mal
  • Warum Hindenburg 'nen Vollbart trägt
  • Prothesenwirtschaft
  • Paasche beging Selbstmord
  • Arbeiter gehen barfuss
  • Vom neuen freien deutschen Reich
  • Puffke sehnt sich nach dem Mittelalter
  • Adolf Kutschenbauch (Eine bürgerliche Entwicklung)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Werbung
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

34 
ADOLF KUTSCHENBAUCH 
(Eine bürgerliche Entwicklung) 
Die Wade ist ein entzückender Muskel. Und wenn wir auch 
im späteren Lebensalter die Wade einer Frau, mit einem durch 
sichtigen Seidenstrumpf bekleidet höher schätzen, als zum Beispiel 
die Bildung, die uns Meyers Konversationslexikon bietet — so war 
doch unseres Adolfchens knäblich zarte Wade hübsch, sehr hübsch, 
wenn auch, wie gesagt, Adolfchen nichts davon wußte. 
Damals wohnte sein Vater in der Reinhardtbrunner Straße in 
Gotha, und wir alle waren noch sehr ferne der Zeit, in der die 
deutsche Regierung so versaut war, daß sie Ebert hieß und auf den 
Brotmarken die Namen unserer hehren Klassiker angebracht waren, 
um den Geschmack des ohnehin dumpfigen Brotes noch dumpfiger 
zu machen. Adolfchen besuchte damals das Gymnasium. Er war 
ein Taugenichts nach der Ansicht seines Vaters: der Familientyrann 
wünschte, daß sein Adolf seine etwas verpfuschte Existenz fort 
setzen nicht bloß, sondern steigern und damit in einem höherem 
Sinne rechtfertigen sollte. Der Knabe Adolf sollte nicht mit Särgen 
handeln; — er sollte einst ein feiner Mann werden, alles im Vater 
verdrängte und unterdrückte Rittertum glänzend repräsentieren — 
kurz, er sollte Bankbeamter und Reserveleutnant werden! 
Seines Kaisers Rock tragen, das ist gewiß ein edles Ziel! Mutter 
Kutschenbauch hatte zwar einige Bedenken, daß das etwas ver 
drießliche Wesen Vater Kutschenbauchs sich dem Knaben Adolf 
vererbt habe, (zwar gemildert durch Mutters demütige Natur). 
Unser Adolf war mit seinen rotgeränderten Augen, die eine Brille 
zierte, seinem runden, flachsblonden Kopf, den abstehenden 
Ohren, der länglichen Nase und dem meist offen stehenden Mund 
in der Tat kein sehr militärischer Charakter. Seine Neigung, kleine 
Tiere, wie etwa Bienen oder Käfer mit Spiritus zu beträufeln und 
dann anzuzünden, ließ auf etwas hinterhältige Feigheit schließen. 
In seinem vierten Lebensjahr schon zeichnete der Knabe Kut 
schenbauch gern Pferdehintern, und einmal, auf einem Spaziergang
	        

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