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Ausführliches Verzeichnis, Text ohne Abbildungen ([1])

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Bibliografische Daten

fullscreen: Ausführliches Verzeichnis, Text ohne Abbildungen ([1])

Mehrbändiges Werk

Titel:
Kunstschätze der Lombardei
Untertitel:
500 vor Christus - 1800 nach Christus : November 1948 - März 1949
Sammlung:
Ausstellungskataloge
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Signatur:
a3/Z 80:19481031
Persistenter Identifier:
51935
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
Kunsthaus Zürich
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
[Zürich]
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
[1948]
Dimensionen (Quelle):
21,5 cm
Sprache:
Deutsch
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich

Band

Titel:
Ausführliches Verzeichnis, Text ohne Abbildungen
Untertitel:
500 vor Christus - 1800 nach Christus :, November 1948 - März 1949
Umfang:
305 Seiten
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Band
Signatur:
a3/Z 80:19481031:1
Persistenter Identifier:
44288
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
Kunsthaus Zürich
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Bandzählung:
[1]
Erscheinungsort:
[Zürich]
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
[1948]
Dimensionen (Quelle):
21,5 cm
Sprache:
Deutsch
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich

Kapitel

Titel:
Malerei
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kunstschätze der Lombardei
  • Ausführliches Verzeichnis, Text ohne Abbildungen ([1])
  • Einband
  • Werbung
  • Schmutztitelseite
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Anmerkungen
  • Vorwort
  • Leerseite
  • Anmerkungen
  • Einleitung
  • Einleitung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Impressum
  • Plastik und Kleinkunst
  • Leerseite
  • Buchminiaturen
  • Zeichnungen und Druckgraphik
  • Leerseite
  • Malerei
  • Register
  • Werbung

Volltext

681 DER HEILIGE SEBASTIAN 
Holz 24 X 35 
Bergamo, Galleria dell’Accademia Carrara, Nr. 186 
Die traditionelle Zuschreibung an Antonello wurde von Hadeln (145, S 53—54) mit einer 
solchen an Montagna vertauscht. Seiner Ansicht sind auch Berenson (33. S. 315) und Lauts 
(166, S. 73), welcher den Zusammenhang mit der Madonna zwischen zwei Heiligen in der Acca- 
demia Carrara in Bergamo hervorhebt. Bottari (51, S. 26, 46, 126) dagegen kehrt zur ursprüng- 
lichen Zuschreibung an Antonello zurück und datiert zwischen 1457 und 1460. Auf jeden Fall 
ist die hohe Qualität des Werks unbestritten, bei dem der nordische Charakter der Landschaft 
zu bemerken ist. 
582 BILDNIS EINES UNBEKANNTEN 
Holz 28>X 36€ 
Turin, Civico Museo 
Früher in der Sammlung Trivulzio in Mailand, wohin es 1850 aus der Sammlung Rinueeini 
in Florenz gelangt war. Bezeichnet und datiert: 1476 Antonellus messaneus pinsyt. Eines 
der stärksten Bildnisse Antonellos, in der großen Anlage wie in der vollkommenen Ueber- 
setzung schärfster physiognomischer Beobachtung in Form. Streng gefaßt durch die Falten 
der schwarzen Kappe, gewinnt das Gesicht mit dem festen Blick und den bestimmt gebildeten 
Lippen unter der schweren Wölbung von Stirn und Brauen einen an Verachtung streifenden 
Ausdruck geschlossener Willenskraft. Die Falten des roten Kleides steigern, den Kanelüren 
einer Säule gleich, die monumentale Festigkeit des Bildes, über dessen groß gewölbte Flä- 
chen leise versöhnend das Licht rieselt (Bottari, 51, 8.109 ff; Lauts, 167, 8. 28). 
Ausgestellt 1935 an der Ausstellung Italienischer Kunst in Paris als Nr. 18 (346, S. 11) und 
1928 in Belgrad an der Ausstellung des italienischen Porträts als Nr. 27 (352, S. 24). 
Giovanni Bellini 
Geboren um 1430 in Venedig, gestorben ebendort 1516. Als Schüler seines Vaters, schließt 
er sich in der ersten Zeit seines Schaffens an die Kunst Mantegnas an, indem er dessen 
herbe Formen mit christlicher Milde erfüllt. In der Zeit zwischen dem Altarbild in 
Pesaro (um 1480) und dem aus S.Giobbe in der Akademie in Venedig (um 1490) 
steigert die Begegnung mit Piero della Francesca und Antonello da Messina Bellinis 
Interesse für klar ausgewogenen Bildaufbau mit Hilfe einer ausgesprochen renaissance- 
mäßigen perspektivischen Erfassung des Raums; gleichzeitig gewinnt er in der Farbe 
und im lyrischen Ausdruck neue Töne. In seinen letzten Werken schließlich findet er 
ungezwungen und auf persönliche Art den Anschluß an die Kunst der Hochrenaissance 
in Giorgiones Prägung, indem sein Kolorit tiefer und weicher, die farbige Harmonie 
immer wärmer und reicher wird. Er ist der führende Maler im Venedig des 15. Jahr- 
hunderts, ohne dessen entscheidenden Einfluß die Kunst der großen venezianischen Hoch- 
renaissance-Meister nicht denkbar wäre. Seine weitausgreifende Wirkung reicht vom 
Friaul zur Emilia, von der Romagna nach Bergamo und über Dürer, für den er der 
beste venezianische Maler war, auch auf den Norden. 
245
	        

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