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Oskar Kokoschka

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Bibliografische Daten

fullscreen: Oskar Kokoschka

Monografie

Titel:
Oskar Kokoschka
Untertitel:
4. Juli - 31. August 1947 : Verzeichnis mit Einführung und 8 Abbildungen
Künstler:
Kokoschka, Oskar
Umfang:
29 Seiten, VIII Tafeln
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
a3/Z 80:19470704
Persistenter Identifier:
44319
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich
Künstler:
Kokoschka, Oskar
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
[Zürich]
Zürich
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
[1947]
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
21 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Kokoschka, Oskar
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich

Einleitung

Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einleitung
Autor:
Wartmann, Wilhelm

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Oskar Kokoschka
  • Einband
  • Anmerkungen
  • Titelseite
  • Impressum
  • Einleitung
  • Verzeichnis der ausgestellten Werke
  • Gemälde
  • Zeichnungen und Aquarelle
  • Lithographien
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

77 
Die Ausstellungen „Wiener Künstler“ vom August 1915 
und „Deutsche Malerei des XIX. und XX. Jahrhunderts“ von 
1917 brachten jede nur wenige Bilder und Zeichnungen von 
Kokoschka, die in ihrer Vereinzelung den Eindruck der Kollek- 
tion von 1913 weder aus zu löschen noch zu erweitern ver- 
mochten. Auch „Ein Jahrhundert Wiener Malerei“ von 1918 
lieferte mit nur drei Bildern keinen entscheidenden neuen 
Beitrag. Egon Schiele hatte vier Bilder, Franz Wiegele sieben, 
Gustav Klimt fünfzehn. Von ihm schrieb der Wiener Maler 
Carl Moll im Katalogvorwort, er sei „vielleicht das echteste 
Wiener Kind der Jetztzeit, mit seiner vom Orient berührten 
Sinnlichkeit, mit seinem in Schönheit aufgelockerten Intellekt“. 
Eine neue Bewährungsprobe für Kokoschka und die Zürcher 
Kunstfreunde bedeutete aber seine Beteiligung an der inter- 
nationalen Ausstellung vom Sommer 1925. Unter den insgesamt 
480 Werken von 42 Künstlern aus allen Ländern Europas 
erschien er zwar nur mıt der Durchschnittszahl von 10 Werken, 
während z. B. Derain 21 hatte, Henri-Matisse 36, Georges 
Rouasnlt 33. Die fünf frühen Bildnisse Peter Altenberg, Dr. von 
Janikowsky, Frau Hirsch, Signor Verona, Frau Bessie Loos, 
hatten schon der Kollektion von 1913 angehört. In der an- 
spruchsvollen Umgebung kamen sie aber jetzt erst richtig als 
Meisterwerke zur Geltung. Ein Selbstbildnis von 1914, der 
Hafen von Stockholm von 1917, die Dresdener Elblandschaft 
und die Komposition „Loth und seine Töchter‘ von 1923 leuch- 
teten im Glanz neuer Farben und der Kraft des Aufbaues als 
verheißungsvolle Wegzeichen zum mächtig entfalteten Gesamt- 
werk des vom Jüngling nun zum Mann gewachsenen Künstlers. 
Die Zeit für das Wagnis einer Gesamtausstellung war da. 
Zürich erhielt sie im Sommer 1927 mit 101 Gemälden aus 
dem Zeitraum von 1908 bis 1927 und 150 Aquarellen, Zeich- 
nungen und Lithographien von 1907 an. Für Zürich trat damit 
Kokoschka in eine Reihe mit Liebermann, Munch, Corinth und 
Picasso, mit denen es in jenen Jahren ähnlich groß angelegte 
und zusämmenfassende Ausstellungen durchgeführt hatte. 
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