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Ausstellung der Werke von William Blake [1757 - 1827]

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Ausstellung der Werke von William Blake [1757 - 1827]

Monografie

Titel:
Ausstellung der Werke von William Blake [1757 - 1827]
Untertitel:
Kunsthaus Zürich, 1947
Künstler:
Blake, William
Umfang:
32 ungezählte Seiten
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
a3/Z 80:19470620
Persistenter Identifier:
44321
Verantwortlichkeitsangabe:
The British Council
Künstler:
Blake, William
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
British Council
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
British Council
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
1947
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
25 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Blake, William
Verantwortlichkeitsangabe:
The British Council

Einleitung

Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einleitung
Autor:
Russell, Archibald George Blomefield

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Ausstellung der Werke von William Blake [1757 - 1827]
  • Einband
  • Anmerkungen
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Johova erschafft den Adam
  • A. Illustrationen aus der Bibel
  • B. Illustrationen zu Dichtungen
  • C. Geschichtliches und Mythologisches
  • D. Drucke
  • E. Bücher
  • Bibliographie
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Spiegel
  • Einband

Volltext

Abweichend auch von den Grundsätzen der Florentiner Schule ist seine Behandlung der Drapierung, die er fest an die 
nackten Körperformen anlegt, während das Florentiner Ideal darauf hinausging, den Körper durch seine Kleidung eher anzu- 
deuten als zu zeigen und die lebenden Formen unter den Gewändern durch den Faltenwurf und die Richtung der Linien nur 
ahnen zu lassen. Die Unterordnung jedes Elementes unter die Hauptzeichnung bedingt eine andere Eigenheit seines Stils, 
nämlich die geringe Verwendung der Feinheiten und der Mannigfaltigkeit des Gesichtsausdruckes. Er begnügt sich meistens 
mit einer gewissen Zahl von abstrakten Gesichtstypen. Es war fast stets seine Regel, die Konturen seiner Zeichnungen auf die 
Ebene des Vordergrundes zu beschränken, die Grenzen berücksichtigend, die der flachen Oberfläche, welche die Zeichnung 
schmücken sollte, eigen sind. Dabei machte er keinen Versuch, das Auge des Beschauers durch zurücktretende perspektivische 
Linien nach innen zu richten. Aus diesem Grunde sind seine Landschaften und andere Hintergründe im allgemeinen von einer 
summarisch konventionellen Art, vergleichbar mit dem Vorhang für Bühnenkünstler. 
Seine Liebe zur Klarheit und Genauigkeit veranlaßte ihn schon früh, den Gebrauch eines öligen Hilfsmittels aufzugeben; er 
erfand statt dessen eine modifizierte Form von Temperamalerei, für welche er die Bezeichnung «Fresco» entlehnte. Die wesent- 
lichsten Merkmale bestanden im Gebrauch von Leim (statt Eigelb wie in der echten Temperamanier), den er mit seinen 
Farben mischte, und durch die Benutzung eines Gipsuntergrundes. Bei den meisten seiner Bilder, die nicht in Wasserfarben 
gemalt sind, hat er diese Technik angewandt. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß das angewandte Medium gewechselt wurde; 
denn es ist schwer zu glauben, daß die vollständige Verschiedenartigkeit der Werke, die er als «Frescoes» bezeichnete, durch 
den Gebrauch des gleichen Mittels hätte zustande gebracht werden können. Die allgemeine Bezeichnung «Temperamalerei» 
ist allen solchen Werken im Katalog beigelegt worden, da sie, obwohl die Bezeichnung streng genommen ungenau ist, doch 
weniger irreführend zu sein scheint als die andere. 
Blake erfand auch ein neues Kupferstechverfahren zum Zwecke der Illustrierung seiner «Prophetischen Bücher». Es war 
eine Art Reliefätzung. Die Zeichnung wurde erst in einer dickflüssigen Masse auf die Kupfer- oder Hartzinnplatte aufgetragen. 
Dann wurde die Platte der ätzenden Wirkung einer oder mehrerer Säuren ausgesetzt, wobei die Buchstaben und die Illustra- 
tionen sowie die dekorativen Ränder in Relief hervortraten. Dieses trug er nun inSchwarz oder in Farbe auf Papier auf und malte 
sie später entweder mit der Hand in Wasserfarben oder übertrug die dunklen Farben von der Kupferstichplatte selbst. Diese 
Technik entwickelte er später zu einem Verfahren, nach welchem einige seiner frühesten und eindrucksvollsten Werke ausge- 
führt sind, die sogenannten «gedruckten Zeichnungen». Zuerst wurden die Umrisse und dann die Farben abgedruckt (ge- 
trenntes Verfahren), von einer Pappdeckelplatte auf das Zeichnungspapier, nachdem die Pigmentfarbe mit einer Mischung von 
Kopal-Firnis und Leim angemalt worden war. Die hervorragendste dieser Arbeiten und vielleicht das größte Denkmal seines 
Genius ist «Die Erschaffung des Adam» (Nr. ı im Katalog). Im allgemeinen sind seine Stiche in der damals üblichen mechani- 
schen Technik der kreuzweisen Linien ausgeführt, und erst nachdem er die Werke Marc Antonius’ kennengelernt hatte, über- 
nahm er die freiere Technik, die er in seinen berühmten Illustrationen des Buches Hiob anwendete. Diese letzteren bilden seine 
hervorragendsten Meisterwerke sowohl was das Motiv als auch die Ausführung mit dem Grabstichel angeht. Besondere Er- 
wähnung verdienen auch noch die wundervollen Holzschnitte für «Thorntons Virgil», welche ganz gewiß zu den Meister- 
werken der Holzschneiderei gehören. 
ARCHIBALD G.B. RUSSELL
	        

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