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Japanische Holzschnitt-Triptychen der Utagawa-Schule

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Bibliografische Daten

fullscreen: Japanische Holzschnitt-Triptychen der Utagawa-Schule

Monografie

Titel:
Japanische Holzschnitt-Triptychen der Utagawa-Schule
Untertitel:
XIX. Jahrhundert : Beschreibendes Verzeichnis : August 1936
Umfang:
53 Seiten, XVI Tafeln
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
a3/Z 80:19360802
Persistenter Identifier:
45089
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
[Zürich]
Zürich
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
1936
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
23 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Baur, Alfred
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich

Kapitel

Titel:
Verzeichnis
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Japanische Holzschnitt-Triptychen der Utagawa-Schule
  • Einband
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Einleitung
  • Verzeichnis
  • Leerseite
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

Der Grund der Rache bestand darin, daß im März 1701 ein kaiserlicher Gesandter beim 
Shogun in Yedo eintreffen sollte und die zwei Feudalherren Nagaaki Asano und Muneharu 
Date für seinen Empfang abgeordnet wurden, worauf der erstere ersuchte, von der Ver- 
pflichtung entbunden zu werden, da er für ein solches Amt nicht vorbereitet sei, worin 
ihm aber nicht entsprochen, sondern er angewiesen wurde, beim Oberzeremonienmeister 
Yoshihide Kira sich über alle beim Empfang notwendigen Formalitäten unterrichten zu 
lassen; Yoshihide, als hochmütiger und geiziger Mann, wollte ihm aber den Unterricht 
nur gegen Bestechung erteilen, was bei der Gradheit und Ehrenhaftigkeit von Nagaaki 
zu Unstimmigkeiten und Beleidigung Nagaakis durch Yoshihide führte. Am 14. März 1701 
verlor dieser die Geduld und zückte das Schwert gegen Yoshihide im Palast des Shogun; 
da dies als Kapitalverbrechen galt, erhielt er den Befehl, Harakiri zu begehen; sein Lehen 
wurde eingezogen. Daher die Rache der 47 getreuen Leibeigenen und Gefolgsleute für 
ihren unglücklichen dahingeschiedenen Herrn, Nagaaki Asano. 
Das Bild zeigt die Begegnung der 47 Ronin und der Gesandtschaft des Shogun am Morgen 
nach dem winterlichen Rachezug. (25) 
‘ Ryügu Tamatorihime-no-Zu; - gez. Ichiyüsai Kuniyoshigwa Herausgeber: 
Die Edelsteinsucherin im Drachenpalast Yamaguchi 
Nach dem Nö-Drama „Ama‘‘ oder „Die Taucherin‘‘ wurde eine junge Schwester des 
Ministers Fujiwara-no-Fuhito die Gattin des Kaisers Kao Ti aus der Han-Dynastie. Als 
Zeichen der Ergebenheit schenkte der Hof der Han drei ungemein kostbare Edelsteine 
seinem Familientempel Köfukuji, Nara. Unterwegs wurde aber einer der Steine gestohlen 
und gelangte in den Drachenpalast, den Sitz des Gebieters über das Meer. Der Hof- 
minister beklagte heftig den Verlust des Steines und unternahm eine besondere Reise 
nach der Bucht von Shido-no-Ura, wo er den Stein vermutete. Hier entbrannte er in Liebe 
zu einer Fischerfrau, die hierauf einen Knaben gebar. Mit dem Vorsatz, den Knaben den 
Erben des Ministers werden zu lassen, tauchte die tugendhafte Frau in den Drachen- 
palast und fand den Stein. Sie ergriff ihn und steckte ihn sofort in eine Wunde, die sie sich 
unter der Brust geöffnet hatte. Auf das vereinbarte Zeichen zog ein langes Seil sie wieder 
an den Strand hinauf, unter dem Anschein einer Toten, die als ein Gegenstand des Ab- 
scheus im Drachenpalast nicht berührt wird. Wieder auf festem Boden, wies sie auf ihre 
blutende Brust, welcher der Stein entnommen wurde, worauf sie sofort starb. 
Das Bild zeigt Tamatorihime oder die Edelsteinsucherin, die verzweifelt gegen alle Arten 
von schrecklichen Fischungeheuern kämpft, um den kostbaren Stein zu behalten, den sie 
im Ryugu oder Drachenpalast zutiefst im Meer an sich genommen hat. (138) 
5 Prinzessin Takiyasha, die Tochter des Rebellen Masakado, 
ruft durch Zauberei ihre Anhänger an den alten Hof von 
Soma. Oya-no-Tarö Mitsukuni erscheint, um den mächtigen Herausgeber: 
Geist zu prüfen, den er schließlich tötet; — gez. Ichiyüsai 
Kuniyoshi gwa 
Der berüchtigte Taira-no-Masakado entfaltet die Fahne der Empörung gegen den Kaiser- 
lichen Hof im November 939. Seine kühne Tochter Takiyasha, die sehr bewandert war in 
Zauberei, versammelte eine Schar Männer, damit sie sich an die Seite ihres Vaters stellten. 
Zu dieser Zeit trat der tapfere Krieger Oya-no-Taro Mitsukuni hervor, um die Gesinnung 
des furchterregenden Gespenstes zu erproben und tötete es schließlich. 
Das Bild zeigt links die Prinzessin Takiyasha und den Krieger Mitsukuni, wie er mit dem 
Schwert nach dem Gegner schlägt, dem es nicht gelingt, gegen ihn einen Schlag zu tun. 
Das Bild mag auf den ersten Blick schauerlich erscheinen, es ist aber interessant vom 
historischen Gesichtspunkt aus, da Masakado in der japanischen Geschichte eine be- 
deutende Rolle gespielt hat. (22)
	        

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