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Jahrhundertwende

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahrhundertwende

Monografie

Titel:
Jahrhundertwende
Untertitel:
aus den Erinnerungen eines Wiener Malers
Umfang:
340 Seiten
Sammlung:
Handschriften
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
D 97/66
Persistenter Identifier:
5996
Verantwortlichkeitsangabe:
Carl Moll
Autor:
Moll, Carl
Erscheinungsort:
[Wien]
Zürich
Verlag:
Carl Moll
Erscheinungsjahr:
[1942]
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
30,5 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Moll, Carl
Verantwortlichkeitsangabe:
Carl Moll

Volltext

- 325 
zweifelhaft erscheinen ließ • K§ hat bis heute keinen 
**• [ 
bleibenden Platz gefunden und ruhte Dezennien in 
einem Depot • 
Sun sieht eine neue Generation 9 die «ich 
s naturgemäß R der alten überlegen fühlt , was der 
Beste seiner Zeit zu bieten imstande war und Klimts 
Zeitgenossen , die nicht genug Spott und Hohn für sein 
Schaffen fanden , haben Gelegenheit f sich zu schämen • 
Und noch etwas beabsichtige ich mit der 
Zusammenstellung der Ausstellungsobjekte • Die kompakte 
Majorität ist immer wieder zum Streben ihrer Genera 
tion fast durchwegs ablehnend eingestellt • Man will 
nur Negatives sehen • Nun will ich ersichtlich machen, 
was an Positivem vorhanden ist und will in der Gegen 
überstellung der Altwiener—Sammlung Franz Xaver Mayer 
und der Kollektion moderner Sammler den naturgemäßen 
Wesensunterschied drastisch aufzeigen • Steht man im 
der Türe , welche die beiden Räume verbindet , so schaut 
ein Blick in die Großvaterzeit , der andere im die 
Gegenwart • Dort ein Flüstern , ein beschauliches Er 
zählen , hier ein lautes , farbiges Musizieren • Vor 
hundert Jahren lebte man in dem heimlich engen Gassen 
der Stadt - im behaglichen Zimmer machte man Haus 
musik • ^Adalbert Stifter , Franz Schubert * . Des Abends
	        

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