Volltext: Berichterstattung über das Jahr 1891 (1891)

b. An Büchern: 
J. C. Wessely, Geschichte der graphischen Künste, 
Lermolieff, Studien über italienische Malerei. 
W. Lübke, Die Renaissance in Frankreich. 
Friedr. Hottenroth, die Trachten der Völker. (Fortsetzung.) 
Zürcher Taschenbuch für das Jahr 1891. 
Brücke, Die menschliche Gestalt. 
J. v. Falke, Geschichte der deutschen Kunst. (Fortsetzung.) 
Die Theilnehmerzahl am Lesezirkel ist mit 21 Mitgliedern 
die gleiche geblieben wie im Vorjahre. 
Ausstellungen. Vom 9. bis 26. April fand im Künstler- 
gut eine Ausstellung von Bildern aus hiesigen Künstler-Ateliers 
und Privatbesitz statt, wozu noch der umfangreiche künstlerische 
Nachlass des + waadtländischen Landschaftsmalers F, Bocion 
kam, den die Familie desselben uns zur Verfügung stellte. Bei 
einer Besucherzahl von 3203 Personen betrug der Netto-Ertrag 
der Ausstellung Fr. 1040. 80. — Vom 7.—24. August beherbergte 
der Börsensaal die Turnus-Ausstellung des Schweizerischen Kunst- 
vereins, welche von 3119 Personen besucht wurde und ebenfalls 
einen Einnahmen-Ueberschuss von Fr. 920. — ergab. Für die 
Verloosung erwarben wir aus den hiefür bestimmten Beiträgen 
des Zürcherischen Kunstvereins und dem Gegenwerth der durch 
Private genommenen Loose 8 Kunstwerke im Gesammtbetrage 
von Fr. 4970. —, wogegen bei der Verloosung auf die in Zürich 
genommenen Loose 12 Bilder im Werth von Fr. 3952. 40 ent- 
fielen. — Vom 13.—30. September endlich folgte noch eine 
kleine, gewählte Bilder-Ausstellung von Mitgliedern und Ehren- 
mitgliedern der Gesellschaft, besucht von 1523 Personen, die 
einen Reingewinn von Fr. 400.30 ergab. Die Erträgnisse der 
beiden Ausstellungen im Künstlergut haben wir der Kunstsamm- 
lung-Corrent-Rechnung zugewiesen, den Einnahmen-Ueberschuss 
der Turnus-Ausstellung der allgemeinen Rechnung, welcher in 
diesem Jahre erhebliche Bau-Auslagen zur Last fielen. 
Dürfen wir mit dem finanziellen Resultat der Ausstellungen 
des verflossenen Jahres sehr wohl zufrieden sein, so können wir 
uns doch nicht verhehlen, dass es bei den beiden im Künstler- 
gut selbst abgehaltenen Ausstellungen vorab die originellen Werke
	        
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