Full text: Die weissen Blätter (3(1916),1)

Rene Scßickefe ■ Hans im SdonakenCoch 
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Septennat Ihres Gatten — vielleicht, wenn ich dann noch lebe . . . 
und niemand anders da ist. 
General: Was für prächtige Menschen, was für brave, prächtige 
Menschen! 
Simon: Mein Herr, Sie sollen so glücklich sein — 
Louise: Wen meinen Sie? 
General: Die Straßburger Feuerwehrleute. 
Simon: Eine entzüdcende Frau — eine Deutsche, 
Louise: Schwägerin, 
Simon: Verzeihen Sie; Schwägerin. Dürfte ich Sie bitten, mich 
der Dame vorzustellen? 
Balthasar: Bitte, gern, <Ab.> 
FÜNFTER AUFTRITT 
Louise. General, 
General: Sie bereiten sich auf den Fad^elzug vor. Nein, was 
für prächtige Menschen. 
Louise: Sie sprechen noch immer von der Straßburger Feuer« 
wehr? 
General: Krieger, richtige Krieger, Vom alten Schrot und Korn, 
Wie Frankreidi leider keine mehr hervorbringt, 
Louise: Wie wär's, General, wenn Sie sich setzten, um mir von 
diesen Kriegern zu erzählen, 
General: Sie werden sie gleich sehen. 
SECHSTER AUFTRITT 
Dieselben. Scham bediß und ein anderer Diener bringen einen Sessel herein, 
erblichen den General, setzen den Sessel ab, grüßen militärisch, — 
General: Danke, mein Sohn, danke — 
und stellen den Sessel an die Rampe der Terrasse, Bleiben dahinter stehn, 
SIEBENTER AUFTRITT 
Dieselben, 
Louise: Der Fadcelzug? 
General: Sofort, Madame, Denken Sie, ich ging hinunter, um 
die tapfern Leute zu begrüßen, und als sie mich erblickten, da standen 
sie stramm, ihr Kapitän trat vor und sagte: Herr General, ich habe
	        

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