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HOLZSCHNITTE 
Apokalypse X; Wölfflin S. 70 betont die große Schwierigkeit des The- 
mas für die darstellende Kunst, die auch Dürer in seinem großartigen 
Versuch nicht ganz meistern konnte; für Stadler, Dürers Apokalypse 
und ihr Umkreis S. 37, gehört das Blatt zu den eindrucksvollsten und 
letzten der Apokalypse; das Räumliche (die Ausdehnung des Meeres) 
und das Formale ganz gemeistert, Datierung 1497; Tietze I Nr. 134 
Hinweis auf Beziehung zur Koberger Bibel und zu Schongauer 
16 Das Sonnenweib und der siebenköpfige Drache, 
11. Blatt der Apokalypse, B 71 
bez, mit Monogramm; um 1497 
M. 173: lateinische Textausgabe 1511 
Wz. Turm mit Krone (H. 27, M. 259) 
Apokalypse XII; der Schwanz des Drachen reißt den dritten Teil der 
Sterne mit sich; Wölfflin, S..70: der auf drei Blättern der Apokalypse 
erscheinende Drache hier am bedeutendsten in seiner vielfältigen Be- 
wegung; die individuell durchgebildeten Köpfe tragen alle den Cha- 
rakter des Bösen; Tietze I Nr. 135 
17 Der Erzengel. Michael im Kampf mit dem Drachen, 
12. Blatt der Apokalypse, B 72 
bez. mit Monogramm; um 1496 
M. 174: lateinische Textausgabe 1511 
Wz, Dreieck mit Strich und sechsblättriger Blume (H. 28, M. 127) 
Apokalypse XII 7—9; Wölfflin S. A, Vergleich mit den leichten sieg- 
haften Michaelbildern der Italiener; Dürer empfindet den Kampf mit 
dem. Bösen, „auch wenn es ein Erzengel ist, der ihn führt‘, als einen 
schweren; Gegensatz des hellen Michael zu dem dunkeln Hintergrund 
des Gewürms, mit dem er kämpft; Stadler, Dürers Apokalypse und ihr 
Umkreis, S. 34, stellt das Blatt zeitlich mit den vier Reitern zusammen, 
datiert 1496; Hinweis darauf, daß Dürer in den späteren Blättern 
wenige Verse als Bildthema genügen; Tietze I Nr. 104 
18 :'Das Tier mit den Lammshörnern, 
13. Blatt der Apokalypse, B'74 
bez. mit Monogramm; um 1495— 1498 
M. 175: lateinische Textausgabe 1511 
ohne Wr?
	        

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