> 
ü. 
Mir träumte einft in fanften Frühlingswinden, 
als ich mir jäh das Fußgelenk verftaucht, 
ich muffe dich in jenen Lüften finden 
exakt und zuverläffig hingehaucht. 
Wir treten fehr diskret durch deine Zimmertüre; 
dich kleidet zur Genüge fchon dein linker Strumpf. 
Der KüfTe füß-pneumatifche Gefchwüre 
verteilft du forglich mir auf Bein und Rumpf. 
ln fahler Nacht geheimnisvollen Schauern 
ertönt des Mondes dünner Meßgefang. 
Ein feltfam Schluchzen dringt aus morfchen Mauern. 
Dein Hals wird grau und kilometerlang. 
Du ftahlft mir meine filberne Piftole 
und fchofleft mich, parbleul, in meinen Schlips. 
Doch lagen fchon bereit auf dem Confole 
dein Nachtgebetbuch und die Everrips.*) 
Ein Faun fchlich (ich ertappt aus deiner Unterwäfche: 
Ich zeigte mich darob gar fehr verlebt; 
doch du, verföhnlich, batft um eine Luftkalefche 
zum Lotospark, den du fo fehr gefchä^t. 
*) ein kalifornilches Kompott. — Anm. des Scholiaftecu
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.