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wirkt in allem, was er tut, unvermeidlich aber ein wenig 
kokett; deshalb allein setzt nicht jeder Willensakt sofort 
in blechernstes Erstaunen. Aber an Dämonie zu glauben 
ist deshalb noch kein Anlaß vorhanden.) 
39° bin ich, seit ich weiß, daß es Graphologen gibt, in- 
soferne zuversichtlicher geworden, als ich wieder ein klein 
wenig Vertrauen zu Brückengeländern gefaßt habe . . . 
Effekt eines Briefes auf das kleine Gelotter: kindisch, 
lächerlich; auf das große: idiotisch, skurril. Die (sehr ge 
ehrte) Handschrift ist das unzutreffendste Zeichen, das 
ein Kauz von sich geben kann. (Und da es überhaupt 
keine zutreffenden gibt, so . . . na!) . . . Mit den primi 
tiven Schlüssen (Barbara), die sie zuläßt, ist nichts geholt 
(alles nur Barbaraien!): Kinderhandschriften sind die ge 
fährlichsten. Und was die gestuften Schlüsse betrifft 
(wienerwerkstätte-phantasmagorr): man fällt auf dem Um 
weg über die eigene schmeichelhafte Suggestion hinein. 
Hinein. Jede (ä!) — Handschrift ist für den, dem sie 
etwas sagt, eine gelungene Mystifikation. . . Am Ende fällt 
man stets hinein. Stets. Hinein. 
40° Und immer noch gibt es (krrr!) — Hälse, denen 
die nicht gerade schlechte Meinung vom Nebenhals gerade 
gut genug ist. Stümper! Ich habe laut stets die schlech 
teste, tatsächlich aber gar keine. Deshalb blüht mir alles zum 
Hals heraus.. .Jeder, jeder, jeder ist von stürmischer Leere! 
Warum durch eine Meinung etwas hineinstopfen, ihr Hox- 
schwipplinge von der Füllung? Sie gröhlen, sie hätten 
Fülle, wenn sie sich gefüllt haben. Füllung, bloß Füllung! 
Freilich: Chamäleons (Jobberkiele) sind die vorderste 
Hintertreppe; aber: so seid doch leer, so leer, wie ihr 
seid! Es ist überdies weitaus angenehmer: alles wird 
leichter, lockerer, voran der Herr selber. . . Wer weiß 
es noch nicht: je leichter, je lockerer einer ist, desto auf 
richtiger ist er; da,er sich noch nichts Fixes vorgemacht
	        
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