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man will. Man sagt, was man will. Zweifel können hier 
nicht aufkommen. 
Die Wahrheit tritt hier so offen zutage, daß, glaube ich, 
selbst die Polizei gerührt die Augen schließt. Anders kann 
ich mir die Sicherheit der Frau Schneider nicht erklä 
ren. 
Sie ist eine mollige Frau. Das Leben und Streben der 
halben Welt hat sich in scharfer Deutlichkeit seit Jahren 
vor ihren Augen abgespielt. Ihre grauen Augen, so klein 
sie sind, sehen stechend objektiv aus, und ich lese den be 
stätigenden Satz darin: „So ist das Leben, und kann gar 
nicht anders sein." Für Frau Schneider gibt es nichts als 
ihre Mädchen, die sie ihre „lieben Schäfchen" nennt, und 
die ihr bereitwillig den Zins im voraus zahlen. 
Also ist Frau Schneiders äußere Existenz von zehn bis 
fünfzehn Mädchen gesichert und sie leidet keine Not. In 
ihrer Hellen Küche, wo sie auch uns Behaglichkeit bietet, 
gönnt sie sich manches Gute. „Ich brauche was Stärken 
des," sagt sie, als hätte sie alle Anstrengung allein zu tra 
gen. 
Rasch gebratene Beefsteaks sind recht aktuell bei ihr. 
Es ist, als sei die Sorge, ihre Schäfchen könnten sich auf 
der Weide verirren, und was dergleichen Gefahren mehr 
sind, recht schwächend für sie. 
Schäfchen, finde ich, ist ein sehr zärtlicher Vergleich 
für uns. Ich sehe lauter bunte Stücke, die auf den Trep 
pen sich auf und ab bewegen, manchmal mit, manchmal 
ohne Begleitung. 
Ich bin hierhergezogen, hauptsächlich weil Djemma im
	        
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