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hebe auf alle Zweifel, und errette nur das eine: meine 
Seele. 
Sie ist ja wie ein schwaches Fünkchen, das verflackern 
könnte. Sie sucht die Ruhe. 
Da sitze ich vor meinem Spiegel. Mein Puder scheint 
mir nicht fähig, mein Gesicht zu verdecken. Unter einer 
Larve möchte ich mich verbergen. Mein Augenstifr ist ge 
knickt. Ist aber noch imstande, mir abenteuerliche Sie 
gesbogen über meine Augen zu malen. 
Da sitze ich vor meinem Spiegel und kann diese Puppe 
betrachten. Ich weiß, daß ich mich verdoppeln kann. Un 
ter schwarzen Brauen sind lichte, blonde, und das sind 
die echten. 
Ich habe es aufgegeben, meine Haare zu brennen. Ich 
verzichte auf die Locken. Ich laste meine Haare glatt fal 
len bis zu den Schultern. Wie lange kann ich vor dem 
Spiegel sitzen und immer wieder mich fragen: „Wozu?" 
Halb bin ich geneigt, mich zu präsentieren wie ich bin. 
Wie gesagt, nur halb geneigt. Ich weiß nicht, wie lange 
es dauern wird, bis ich auch die letzte, andere Hälfte 
werde aufgegeben haben. Es nimmt alles seinen Gang, 
ohne mich, ohne mein Zutun. 
Warum drapiere ich mich? Warum schminke ich mich? 
Male mir ein rotes Herz auf den Mund, wo doch das 
richtige Herz unsichtbar ist? Wen will ich denn mit ge 
maltem Herzen verführen? 
So kunstvoll verschleiere ich meine Augen. Die rechte
	        
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