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kauft haben, nicht wahr? Nun, das ist meine Absicht. Ich 
will mich für wissenschaftliche Zwecke verkaufen. Nichts 
anderes meine ich." 
„Setzen Sie sich lieber einen Augenblick." Schiebt mir 
einen Stuhl hin. 
Es wäre viel besser, wenn er sich setzen würde, denn er 
scheint mir ganz verwirrt zu sein. Fährt sich mit der Hand 
über die Stirn, als wolle er da einen quälenden Gedan 
ken wegwischen. Dann lehnt er sich an das kleine Schreib 
pult und sagt aufatmend: 
„Ich dachte, es sei irgend etwas passiert. Vielleicht mei 
ne Frau . . ." 
„Oh, nein, nein. Ich komme in eigener Angelegenheit. 
Wenn meine Beweggründe Sie interessieren sollten, so 
muß ich Ihnen sagen, daß ich persönlich nicht das drin 
gende Interesse habe, meinen bescheidenen Leib der Wissen 
schaft zur Verfügung zu stellen ... Ist natürlich nicht 
der richtige Ausdruck. Ich kann es ja nicht machen . . ." 
Ich verheddere mich, aber er kommt mir keineswegs zur 
Hilfe. Die dreihundert Mark sind doch nicht so einfach 
zu verdienen, scheint mir. Aber jetzt bin ich nun einmal da 
bei. Wenn er sich doch nicht so verständnislos benehmen 
möchte. Er scheint noch nicht lange im Amt zu sein. Wer 
weiß, was in ihm vorgeht. Er sieht aus, als sei er gei 
stesgestört. Es tut mir leid, ihm das nachsagen zu müssen, 
aber das ist nun mal mein Eindruck. 
„Die Hauptsache ist, daß Sie wissen, was ich meine," 
entschließe ich mich zu sagen.
	        
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