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der Tat ziemlich gleichgültig, welchen von den 
beiden Frl. Dr. Auguste nun folgen sollte. Sie sah 
sich in ihrem Geiste, Frl. Dr. Auguste hatte näm 
lich Geist, schon wieder stundenlang hin- und her 
pendeln zwischen den beiden einander gegenüber 
stehenden Häusern. Denn sie kannte ja die Taktik, 
denn das System hatte sich nicht geändert. Au 
guste wußte, daß die Entfernung der beiddh ein 
ander gegenüberstehenden Häuser stetig größer und 
größer werden würde, bis sie endlich so groß war, 
daß Auguste sich wieder entscheiden mußte, wem 
von den beiden sie endgültig folgen wollte, weil sie 
bei Aufbietung aller Anstrengung bei der großen 
Entfernung nicht mehr den Pendelverkehr zwi 
schen den beiden Häusern aufrecht erhalten könnte. 
Wenn sie nun aber zum Schluß sich entschieden 
haben würde, dann würde dieser eine sich plötzlich 
in zwei Hälften teilen. Und die eine Hälfte würde 
in ein Zimmer gehen, die andere in das andere. 
Welcher Hälfte sollte Auguste dann folgen? An 
sich war es wieder gleichgültig. Frl. Dr. Leb 
würde also wieder pendeln zwischen 2 aneinander 
gegenüberliegenden Zimmern, die sich stetig von 
einander entfernten. Schließlich würde die Ent 
fernung der Zimmer so groß werden, daß Frl. Dr. 
sich wieder würde entscheiden müssen. Die Hälfte 
würde sich dann in zwei Viertel teilen, das eine 
Viertel sich auf einen Stuhl setzen, das andere auf 
einen anderen. Die Entfernung der Stühle würde 
stetig größer werden, Frl. Dr. pendeln, schließlich 
sich für ein Viertel entscheiden, das sich dann 
in 2 Achtel teilte, das eine Achtel würde sich 
auf eine Stuhlhälfte setzen, das andere auf die an 
dere. Das System kannte Frl. Dr. A. Bolte, und 
mit ihr und durch sie die Wissenschaft. Aber sie
	        

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