18 
haben es sicher diese Tage recht eilig, um alles einzu 
richten auf diesen ernsten Tag. (Friede sei mit dir.) Wie 
sind Sie so schnell reif geworden, überreif! Wie können 
Sie freudig auf Ihre Reife blicken! Möge sie Ihnen nur 
immer Freude bereiten! Wie schön, daß sich das 
Wetter an Ihrem Schlachttage hält, daß der Schlächter 
per Rad zu Ihnen fahren kann.“ (Echt Brüsseler Hand 
arbeit.) Gesund zu sein ist Glückes Gunst. „Erlauben 
Sie,Prinzeßchen,daß ich eben telephoniere. Es ist bereits 
halb sieben Uhr, und der Schlächter ist noch nicht da.“ 
„Hallo! Sind Sie der Schlächter selbst? Die Zuschauer 
werden ungeduldig, warum kommen Sie nicht?“ (Von 
nun an bis in Ewigkeit!) „Beginnen Sie nur mit den 
Feierlichkeiten! Soeben habe ich meine Schwester als 
Wetterhahn auf den Kirchturm gespießt. Der Kirchturm 
ist nämlich sehr steil, und oben stachelt Fisch in der 
Peitscheluft. Der Blitzableiter war sehr verrostet und 
wollte nicht recht durch den Bauch meiner Schwester 
spießen. Doch blank stachelt Fisch in der Peitschestank. 
Beginnen Sie nur mit den Formalitäten!“ 
Ich ließ den König rufen. „Majestät, ich befehle Euch 
meine schöne Gestalt! Befehlen Eure Majestät über 
meinen Leichnam!“ (Die sechsgespaltene Millimeter- 
zeile kostet 20 Pfennig.) Der König winkte. (Fortuna 
Schärfmaschine.) Die beiden Sekundanten in schwar 
zem Gehrock und schwarzen Handschuhen, Zylinder 
und schwarzer Binde stellten sich zur Seite des Königs 
auf. Ein schwarzer Hund flog krächzend vorbei. Der
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.