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haben es sicher diese Tage recht eilig, um alles einzu
richten auf diesen ernsten Tag. (Friede sei mit dir.) Wie
sind Sie so schnell reif geworden, überreif! Wie können
Sie freudig auf Ihre Reife blicken! Möge sie Ihnen nur
immer Freude bereiten! Wie schön, daß sich das
Wetter an Ihrem Schlachttage hält, daß der Schlächter
per Rad zu Ihnen fahren kann.“ (Echt Brüsseler Hand
arbeit.) Gesund zu sein ist Glückes Gunst. „Erlauben
Sie,Prinzeßchen,daß ich eben telephoniere. Es ist bereits
halb sieben Uhr, und der Schlächter ist noch nicht da.“
„Hallo! Sind Sie der Schlächter selbst? Die Zuschauer
werden ungeduldig, warum kommen Sie nicht?“ (Von
nun an bis in Ewigkeit!) „Beginnen Sie nur mit den
Feierlichkeiten! Soeben habe ich meine Schwester als
Wetterhahn auf den Kirchturm gespießt. Der Kirchturm
ist nämlich sehr steil, und oben stachelt Fisch in der
Peitscheluft. Der Blitzableiter war sehr verrostet und
wollte nicht recht durch den Bauch meiner Schwester
spießen. Doch blank stachelt Fisch in der Peitschestank.
Beginnen Sie nur mit den Formalitäten!“
Ich ließ den König rufen. „Majestät, ich befehle Euch
meine schöne Gestalt! Befehlen Eure Majestät über
meinen Leichnam!“ (Die sechsgespaltene Millimeter-
zeile kostet 20 Pfennig.) Der König winkte. (Fortuna
Schärfmaschine.) Die beiden Sekundanten in schwar
zem Gehrock und schwarzen Handschuhen, Zylinder
und schwarzer Binde stellten sich zur Seite des Königs
auf. Ein schwarzer Hund flog krächzend vorbei. Der