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Schamigkeit. Man zerknicke und turbuliere end 
liche Teile und krümme löchernde Teile des Nichts 
unendlich zusammen. Glättende Flächen überkleben. 
Man drahte Linien Bewegung, wirkliche Bewegung 
steigt wirkliches Tau eines Drahtgeflechtes. Flam 
mende Linien, schleichende Linien, flächende Linien 
überquert. Man lasse Linien miteinander kämpfen 
und sich streicheln in schenkender Zärtlichkeit. 
Punkte sollen dazwischensternen, sich reigen, und 
einander verwirklichen zur Linie. Man biege die 
Linien, knacke und zerknicke Ecken würgend wir 
belt um einen Punkt. In Wellen wirbelnden Stur 
mes rausche vorbei eine Linie, greifbar aus Draht. 
Man kugele Kugeln wirbelnd Luft berühren sich. 
Einander durchdringend zereinen Flächen. Kisten 
kanten empor, gerade und schief und bemalt. In 
sich Klappcylinder versinken erdrosselt Kisten 
Kasten. Man setze Linien ziehend zeichnen ein Netz 
lasurierend. Netze umfassen verengen Qual des An 
tonius. Man lasse Netze brandenwogen und zer 
fließen in Linien, dichten in Flächen, Netzen die 
Netze. Man lasse Schleier wehen, weiche Falten 
fallen, man lasse Watte tropfen und Wasser sprühen. 
Luft bäume man weich und weiß durch tausend- 
kerzige Bogenlampen. Dann nehme man Räder und 
Achsen, bäume sie auf und lasse sie singen (Wasser 
riesenüberständer). Achsen tanzen mitterad rollen 
Kugeln Faß. Zahnräder wittern Zähne, finden eine 
Nähmaschine, welche gähnt. Empordrehend oder
	        
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