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in dem höcker aus glas singt eine süsse stimme 
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immer grösser wurden die leeren räume in den marmornestern 
und als sie schliesslich ausgewachsen waren 
dufteten sie wie blumen 
und wurden von den goldüberladenen trachten gepflückt 
die trachten trugen sie zu den rosenroten gebürten 
die lagen auf geschlängelten wegen 
und durchsichtigen schlangen 
und warfen hörbare schatten in das sichtbare 
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die grossen potze erheben sich von ihren sitzen 
und drängen die kleinen blitze in die ritzen der luft 
die grossen blitze zerschmettern die kleinen potze 
die potze und die blitze purzeln durcheinander 
3 
in dem höcker aus glas singt eine süsse stimme 
und doch ist niemand in dem höcker zu erblicken 
nicht einmal ein taubstummes sandkörnchen ist darin 
paletten mit nasen liegen auf schwarzen federn 
und hören der stimme aufmerksam zu 
wölken mit verbundenen äugen nahen neugierig 
die paletten mit nasen geben ihnen Zeichen nicht zu stören 
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die kommas und die punkte springen in die hüte der küsse 
und entkommen so dem haarsträubenden frühling
	        
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