Full text: 1914-1916 (1914-1916)

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i£*/te flammenden Gärten des Sommers, Winde, tiefund voll Samen, 
Wolken, dunkel gebogen, und Hauser, zerschnitten von Licht. — 
Müdigkeiten, die aus verwüsteten Mächten über uns kamen, 
Röstlich gepflegte, verwelkten wie Blumen, die man sich bricht. 
Also zu neuen Tagen erstarkt, wir spannen die Arme, 
Unbegreiflichen Lachens erschüttert, wie Rraft, die sich staut, 
Wie Truppenkolonnen, unruhig nach Ruf der Alarme, 
Wenn hoch und erwartet der Tag überm Osten blaut. 
Grell wehen die Fahnen, wir haben uns heftig entschlossen, 
Ein Stoß ging durch uns, Not schrie, wir rollen geschwellt, 
Wie Sturmflut haben wir uns in die Straßen der Städte ergossen 
Und spülen vorüber die Trümmer zerborstener Welt. 
Wir fegen die Macht und stürzen die Throne der Alten, 
Vermoderte Rronen bieten wir lachend zu Rauf, 
Wir haben die Türen zu wimmernden Rasemacren zerspalten 
Und stoßen die Tore verruchter Gefängnisse auf. 
Hwn kommen die Scharen Verbannter, sie strammen die Rücken, 
Wir pflanzen Waffen Ln ihre Hand, die sich fürchterlich krampst, 
Von roten Tribünen lodert erzürntes Entzücken 
Und türmt Barrikaden, von glühenden Rüstn umdampft. —- 
Beglänzt von Morgen, wir sind die verheißnen Erhellten, 
Von jungen Messiaskronen das Haupthaar umzackt, 
Aus unsern Stirnen springen leuchtende neue Welten: 
Erfüllung und Rünftiges, Tage, Sturm-überflaggt! 
Ernst Wilhelm Loyf 
gefallen an der Aisne am 2S. September J9H
	        

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