Full text: 1914-1916 (1914-1916)

Imitier aus der Rolonne 
Zieht feine verschwollnen Augen vom Boden empor in die Sonne. 
Stunden vergehn. 
Wieder blerbt einer schwankend stehn 
Und hebt die Stirn, vom Grauen kalten Schweißes bethront, 
Gegen die harte flacht und den kalten Mond, 
Um doch nichts zu sehn. 
Einer entfesselt sich, übergibt sich, reißt sich aus ihrer Mitte. 
Sie gehn ohne Gefühl, gehn im Geräusch ihrer Schritte, 
Trunken vor Müdigkeit, stier 
Schlangelnd, aus vielen Maschinen ein hinwimmelndes Tier, 
Bis zur bestimmten Stelle. 
Es ist schon ganz helle. 
Ein Helm rollt fort. 
Reiner weiß mehr ein Wort. 
Rudolf Leondhard
	        
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