Full text: 1914-1916 (1914-1916)

ch zürnte ihm: wie duldst Du diese Wut, 
Im Wahn vergießend endlos edles Blut? 
Du gabst den Sohn, der -Liebe hold Gebot, 
Er starb für sie — die Menschen säen Tod. 
Sie säen Tod, die -Liebe welkt in vlacht, — 
Herr, fordert' ich, gebrauche Deine Macht! 
Er hob die -Linke und sein Herz lag bloß, 
Blutoffen da, zerwühlt von Schwertes Stoß. 
Mild auf mein Zürnen fiel fein weher Blick 
Umfaßte wieder dann der Welt Geschick 
Und laut auf schwoll der Welten Weheschrei, 
Ich sank ins Rnie —: verzeihe, Herr, verzeih! 
Wolfgang Schumann
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.