Full text: 1914-1916 (1914-1916)

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„VZlker bunt im Feldgezelt, 
„wird die Glut sie lLten? 
„Oestreich, Erdreich vieler Art, 
„Trotzest du den ^köten?" 
^V'mwort gibt im Felde dort, 
^ Faust, die festgebaUte, 
Antwort dir gibt nur ein Wort: 
Jenes Gott erhalte! 
Unsern Rindern eint uns dies, 
Wies uns eint den Vatern, 
Einet heut die Rämpferschar, 
Hier mit uns den Betern. 
Berge sind ein schwacher Wall, 
Haben Rluft und Spalte: 
Brust an Brust und Volk bei Volk 
Schallt es: Gott erhalte! 
Helden sind wie Rinder schlicht, 
Rinder werden Helden, 
Worte nicht und kein Gedicht 
Rönnen's je vermelden. 
Ungeheueres umfaßt 
Heut' dies heilig Alte, 
Und so dringt's Zum Himmel auf: 
Unser Gott erhalte! 
Hugo von Hofmannsthal
	        
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