12
Jahresbericht 1936 der Zürcher Kunstgesellschaft
D
zahl ergeben hatte (in der Besuchsstatistik des Berichtes von 1935 sind die Gruppen
<Lesesaal» und «nach Hause» zu vertauschen):
Lesesaal nach Hause
I. Quartal 622 (1935: 434; 1934: 5753) 314 (193353: 352; 1934: 362)
IL. « 489 (1935: 1040; 1934: 414) 194 (1935: 321; 1934: 305)
HT. « 462 (1935: 445; 1934: 542) 220 (1935: 311; 1934: 331)
IV. « 6431935: 823; 1934: 492) 275 (1935: 391; 1934: 347)
Die Gesamtzahl der bezogenen Bände beträgt danach 3224 gegen 4117 für 1935 und
3368 für 1934.
Als Verfasser des Neujahrsblattes konnte in Herrn Dr. Hermann Kienzle ein
Freund und zeitweiser Mitarbeiter von Karl Moser gewonnen werden, dem das Heft ge-
widmet ist. Aus unmittelbarer persönlicher Kenntnis, doch ruhig und objektiv wertend,
führt er seine Darstellung über Kapitel wie: Die Karlsruher Jahre 1888—1915, Karl Mo-
sers Zusammenarbeit mit den schweizerischen Künstlern, Karl Moser als Lehrer, Karl
Moser und der Klassizismus, Karl Moser und das neue Bauen, Karl Mosers Bedeutung für
die schweizerische Architektur. Den Abschluß der Veröffentlichung bildet ein persönliches
Zeugnis von Karl Moser, das Glückwunschschreiben, das er im Mai 1935 «nicht als inter-
essierter Architekt, sondern als ein am Kunsthaus menschlich interessierter Zürcher Ein-
wohner» zum 25jährigen Jubiläum des Kunsthauses an den Präsidenten der Zürcher Kunst-
gesellschaft gerichtet hat.
ah