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Jahresbericht 1936 der Zürcher Kunstgesellschaft
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24. September bis 21. Oktober: Fritz Boscovits, Pietro Chiesa, Alfred Marxer, Eduard
Bick, Arnold Brügger, Adolf Fehr, Hermann Huber, Charles Hug, Helene Labhardt,
Alexander Soldenhoff: 10 Künstler, 122 Werke.
25. Oktober bis 25. November: Graphisches Kabinett; 15 Künstler, 134 Werke; Künstler-
vereinigung Zürich; 42 Künstler, 130 Werke.
28. November 1936 bis 9. Januar 1937: Hans Berger; 140 Werke.
Die große Courbet-Ausstellung erfreute sich der besonders weitgehenden Unter-
stützung der europäischen, vor allem der französischen Museen und Sammler, um die sich
wie zwei Jahre zuvor für die Corot-Ausstellung, wieder die Herren Charles Montag und Dr.
John A. Brown unermüdlich und erfolgreich verwendeten. Die Ausstellung japanischer
Holzschnitt-Triptychen war ein Geschenk des in Genf wohnenden Mitgliedes Herrn Alfred
Baur. Die Ausstellung «Schweizer Malerei im Zeitalter des Klassizismus und der Roman-
tik» wurde veranstaltet als Bestandteil des Gesamtprogramms des 14. Internationalen Kunst-
geschichtlichen Kongresses, sie war möglich dank der entgegenkommenden Mitwirkung
der dem Kunsthaus nahe stehenden altzürcherischen Kreise mit ihrem pietätvoll gehüteten
Familienbesitz. Für fünf Ausstellungen konnten neben den üblichen kleinen Verzeich-
nissen illustrierte Kataloge mit wissenschaftlicher Ordnung und Beleuchtung der Aus-
stellungsbestände und Einführungen über Persönlichkeit und Werk der Aussteller her-
ausgegeben werden, wobei mehrfach Freunde des Kunsthauses mit Begleichung der Aus-
gzabenüberschüsse («Zeitprobleme» und «Japanische Holzschnitt-Triptychen», «Klassizis-
mus und Romatik») und Textbeiträgen, wie für die «Zeitprobleme» die Herren Dr. S. Gie-
dion, Max Bill, Le Corbusier helfend eintraten. Für die Deckung auch der Ausgabenüber-
schüsse aus den Speditionen und dem Plakat der Ausstellung «Zeitprobleme in der Schwei-
zer Malerei und Plastik» ist das Kunsthaus insbesondere einem Vorstandsmitglied ver-
pflichtet.
Von den Verkäufen entfallen 217 im Betrag von Fr. 65 178.— auf die Ausstellun-
zen, 139 mit Fr. 5580.— auf das Verkaufslager des «Graphischen Kabinett» und drei mit
Fr. 930.— auf die Vermittlungsstelle. Die Gesamtzahl der verkauften Werke erreichte im
Berichtsjahr 359 im Betrag von Fr. 71 708.— (gegenüber 1935 mit 313 und Fr. 96 695.—
und 1934 mit 161 und Fr. 65 023).
Der Unterstützungskasse für schweizerische bildende Künstler konnten aus der eigenen
Verkaufsprovision des Kunsthauses Fr. 441.10 überwiesen werden (1935: Fr. 751.15; 1934:
Fr. 172.35).
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