RECHNUNG
Im abgelaufenen Jahr beeinflußten keine besonderen Er-
eignisse die finanzielle Lage unserer Gesellschaft.
Die Ertragsrechnung per 31. Dezember 1956 ist gegenüber
dem Vorjahr beinahe ausgeglichen mit einem Aktivsaldo von
Fr. 10 512.04
Der Fehlbetrag von Fr. 162 500.— infolge Schenkung der
Liegenschaft an die Stiftung bleibt weiterhin in der Bilanz
stehen.
Der im Jahre 1955 noch ausgewiesene Fürsorgefonds mit
einem Bestand von Fr. 2000.— ist nunmehr aufgehoben. Er
wurde zum Teil als Abfindung für eine langjährige Aushilfe
und als teilweise Deckung der Einkaufssumme bei der städti-
schen Versicherungskasse verwendet.
Unter Transitorischen Passiven wurden zwei Rückstellun-
gen für die noch zu erwartenden Kosten von Ausstellungen
verbucht.
Gegenüber dem Vorjahr, in dem die etruskische Ausstel-
lung mit ihren außergewöhnlichen Ausgaben und Einnahmen
stattfand, erfuhren die Gesamteinnahmen ebenso wie die Aus-
gaben eine Verminderung von rund Fr. 130 000.—.
Die Einnahmen aus den Verkaufsprovisionen haben zu-
genommen, während der Erlös aus Photographien und Kata-
logen zurückging.
Wir erhielten von Paris einen Anteil unserer Spesen für die
Vorbereitung der etruskischen Ausstellung im Betrage von
Fr. 20 000.—.
Auf der Ausgabenseite stehen die Aufwendungen für Aus-
stellungen und Transporte mit einem reduzierten Betrag von
ca. Fr. 100 000.— zu Buch.
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