Volltext: Jahresbericht 1981 (1981)

Rechnung 19381 
Zum vierten aufeinanderfolgenden Mal können wir 
ein befriedigendes finanzielles Ergebnis vorlegen. 
Trotz Teuerung und beträchtlichem Sonderaufwand 
im Berichtsjahr schliesst die Rechnung fast ausge- 
glichen ab. 
Diese günstige Entwicklung ist, wie schon im Vor 
jahr, einmal der überaus erfolgreichen China-Aus 
stellung zu verdanken, die zwar nur wenige Tage 
über die Jahreswende 1980/81 hinaus lief, aber in 
dieser kurzen Zeit einen bedeutenden Zustupf zu 
den Jahreseinnahmen erbrachte. Auch die Käthe 
Kollwitz-Ausstellung war ein Publikumserfolg. Auf 
der Einnahmenseite ist ferner positiv hervorzuheber 
dass die Mitgliederbeiträge von Fr. 260 000.- im 
Jahre 1980 auf Fr. 307 000.- im Berichtsjahr 
angestiegen sind. 
Der Ausgabensteigerung wurde durch sparsames 
Haushalten entgegengewirkt. So ist die Erhöhung 
der Personalkosten in den letzten drei Jahren hinteı 
der Teuerung zurückgeblieben, was durch Reorgani 
sationsmassnahmen ermöglicht wurde, und ver- 
schiedene Positionen der Betriebskosten haben 
nicht zugenommen. sondern sich vermindert. 
Eine Rückvergütung von Subventionen an die Stadt 
erfolgte 1981 zwar nicht, doch hat der Vorstand der 
Kunstgesellschaft beschlossen, für einen Umbau im 
Parterre des Kunsthauses, der im Jahre 1982 durch 
geführt wird, die notwendigen Mittel zurückzustel- 
len. 
Einmal mehr gebührt der Direktion und allen Mit- 
arbeitern des Kunsthauses der Dank für ihr erfolg 
reiches Bestreben, die künstlerische Aufgabe des 
Hauses mit einem seriösen Finanzgebaren zu ver- 
binden. 
Der Quästor
	        
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