denster Prägung, welche nach einer neuen Methode
zur Kunstbetrachtung arbeitete. Die Lehramtsschule des
Kt. Aargau sowie die Bezirkslehrer von Niederlenz AG
orientierten sich je an einer Tagung für Weiterbildung
ihrer Lehrer über das Thema «Schule und Museum».
Publikationen
Enge Beziehung zwischen Kunst und Schulalltag —
ein Anliegen, welches die Ziele der museumspädagogi-
gischen Arbeit am Kunsthaus besonders prägt — setzt
auch das neue Oberstufen-Sprachbuch Welt der Wör-
ten des Lehrmittelverlags Zürich. Es enthält eine breite
Palette von Reproduktionen von Kunstwerken (auch
aus dem Kunsthaus Zürich), deren kunsthistorische und
didaktische Aufarbeitung unserer Abteilung übertragen
wurde. Das Lehrmittel selbst, welches bereits von etli-
chen deutschschweizerischen Kantonen für die Schule
übernommen worden ist, sowie die Einführungskurse
zu diesem Lehrmittel stellen eine willkommene Gelegen-
heit dar, den Lehrern Methoden für den Umgang mit
Bildern im Klassenzimmer und im Museum näher zu
bringen.
Workshops
Durch die sehr aktive Auseinandersetzung mit der
Schularbeit gerieten die Workshops der Abteilung in
diesem Jahr etwas ins Hintertreffen. Nur der Kinder-
Workshop, welcher im Winter-Halbjahr mit freiem Ein-
tritt jeweils an Mittwoch-Nachmittagen stattfindet,
wurde 11 Mal abgehalten, dazu kamen zwei von priva-
ter Seite angeregte und organisierte Kindernachmit-
tage. Ein Workshop für Jugendliche, welcher im Früh-
ling 1986 an vier Tagen im Zusammenhang mit der
Ausstellung Gustave Moreau entstand, ergänzte das
museumspädagogische Angebot dieses Jahres.
MV/HRW
AKTIVITÄTEN IM ZUSAMMENHANG
MIT AUSSTELLUNGEN
Führungen
Im Berichtsjahr wurden 86 öffentliche Führungen mit
3536 Teilnehmern und 196 private Führungen für Grup
pen und Gesellschaften mit 3891 Teilnehmern durch-
geführt. Damit haben schiussendlich 7427 Besucher
von dieser Dienstleistung profitiert, d.h. 1131 Personen
weniger als im Vorjahr, was dadurch zurückzuführen
ist, dass der grosse Besucherandrang erst gegen den
Herbst mit dem Beginn der Kokoschka-Ausstellung
und anschliessend mit der Mirö-Ausstellung ein-
setzte.
Rahmenprogramm zur Ausstellung (Spuren,
Skulpturen und Monumente ihrer präzisen Reise)
16. Januar 1986
16. Februar 1986
Thomas Virnich
Zerlegung der Hausblöcke
Der Künstler wurde eingeladen, öffentlich seine Pla-
stiken zu zerlegen und sie wieder zusammenzusetzen
und sein Vorgehen zu erläutern.
16. Februar 1986
Michael Rutkowsky
Front der irdischen Fahrt - was soll das?
Michael Rutkowsky erläuterte anhand von Dias und
Texten die Darstellung begrifflicher Festlegungen und
die Geschichte seiner Erfahrung mit Schrift und Plastik
In der Ausstellung