Leistungen für die Universität Zürich erbracht wurden. Im
Rahmen unserer Überlegung, wie sinnvoll die Einführung
eines EDV-Systems für die Kunsthausbibliothek wäre,
luden wir den Beauftragten für Hochschulbibliotheken zu
einem ersten Gespräch ein, für das eine Statistik über den
Zeitaufwand für alle einschlägigen Arbeiten und Arbeitsab-
läufe in der Bibliothek erstellt wurde. Es zeigte sich, dass
diese bereits so effizient organisiert sind, dass sie bis zur
endgültigen Abklärung der Wahl eines EDV-Svstems beibe-
halten werden können.
Tür die Abteilung BIBLIOGRAPHIEN in der Handbi-
bliothek im Lesesaal konnten wir die neue BIBLIO-
GRAPHY OF THE HISTORY OF ART erwerben, die als
Fortsetzung der beiden eingestellten Titel RILA (Reper-
toire International de la Litterature de l’Art) und REPER-
TOIRE D’ART ET D’ARCHEOLOGIE seit 1990 vom
Centre National de la Recherche Scientifique (Frankreich)
und dem Getty Art History Information Program (USA)
herausgegeben wird. Die Abteilung KUNSTFÜHRER im
Lesesaal haben wir um die Reihe «Bildhandbuch der deut-
schen Kunstdenkmäler» erweitert und die Reihe «Hand-
buch der deutschen Kunstdenkmäler von Dehio/Gall» mit
einigen Bänden für die neuen deutschen Bundesländer
aktualisiert.
Büchergeschenke erhielt die Kunsthausbibliothek auch
1991: Von Herrn Thomas Onken, Kreuzlingen: 78 Titel,
von der Pestalozzigesellschaft Zürich: 50 Kunstbücher, von
Frau Margrit Richard, Adliswil: 25 Bücher und Kataloge,
von Herrn Armin Haab, Zug,in Zusammenhang mit seiner
Schenkung mexikanischer Graphik: 107 Bücher über
Mexiko und mexikanische Kunst. Diese Buchgeschenke
sind inventarisiert und katalogisiert und stehen dem Leser-
oublikum zur Verfügung.
Im Anschluss an die Ausstellung «Zum freien Tanz, zu
reiner Kunst: Suzanne Perrottet und Mary Wigman»,
wurde der zeichnerische, schriftliche und photographische
Nachlass der Künstlerin Suzanne Perrottet von ihren Erben
dem Kunsthaus geschenkt. Dieser Nachlass ist nun von
Herrn Giorgio Wolfensberger, dem Autor des Buches
«Suzanne Perrottet: ein bewegtes Leben», identifiziert und
inventarisiert worden. Jede einzelne Photographie wurde
mit einer Identifikationsnummer der Gruppe I: PHOTO-
GRAPHIE zugeordnet; im Inventarblatt wurde das darge-
stellte Sujet genau festgehalten. Bei der Gruppe II: DOKU-
MENTE war es infolge der Fülle des Materials unmöglich.
jedes einzelne Objekt mit einer eigenen Nummer zu kenn-
zeichnen. So wurden die Zeitungsausschnitte, Einkaufs-
zettel, Notizen, Billets usw. innerhalb einer bestimmten
Zeitspanne jeweils zusammengelegt und mit einer Sammel-
nummer versehen. Im Inventarblatt wurden alle Objekte
schriftlich festgehalten. Alle von der Künstlerin gesam-
melten Briefe wurden der Gruppe III: BRIEFE zugeordnet
und analog zu den vorgenannten Dokumenten im Inven-
tarblatt genau beschrieben. SH