Betrag von Fr. 4 Millionen eingeschlossen, den der
Kantonsrat — zahlbar in fünf Raten bis 2001 aus den
Mitteln des Fonds für gemeinnützige Zwecke - auf
Antrag des Regierungsrates bewilligt hat. Es bleibt
somit die Aufgabe in den kommenden Monaten, die
zur Zeit noch fehlenden Mittel vollumfänglich sicher-
zustellen.
Wie bereits vor einem Jahr an dieser Stelle angekün-
digt, ist es unser Ziel, in naher Zukunft neben unserem
Hauptsponsor, der Credit Suisse, weitere regelmässige
Sponsoren zu gewinnen, um für unsere laufende
Finanzplanung auf möglichst stabilen und zuverlässi-
gen Daten basieren zu können. Es ist mir eine grosse
Genugtuung, hier erwähnen zu können, dass ein Ver-
trag mit der Zürich Versicherungsgesellschaft für eine
zubstantielle Unterstützung während der nächsten
Jahre unmittelbar vor der Unterzeichnung steht. Im
Laufe der zweiten Jahreshälfte fanden zusätzlich wei-
tere intensive Gespräche zur Unterstützung unseres
Jahresprogrammes 1997 statt, das auf die zusätzliche
Hilfe von der Kuoni und Hugentobler-Stiftung sowie
von der Schweizerischen Rückversicherungsgesell-
schaft zählen darf.
«Sponsoring» ist für das Funktionieren des Kunsthau-
ses auf gewohntem Niveau zweifellos von nicht zu
unterschätzender Bedeutung geworden. Zwar errei-
chen die Sponsoringbeiträge bis heute noch keine 10%
unserer Einnahmen, sie sind jedoch ein wichtiges
Glied in unserer Zielvorstellung, rund 50% der Ge-
samteinnahmen (Mitgliederbeiträge, Eintrittsgelder,
Katalogverkauf, Shopeinnahmen, Vermietungen, Ein-
nahmen aus Veranstaltungen, Sponsorenbeiträge)
selbst zu erwirtschaften, das heisst mit anderen Wor-
Sn
Y
‚en, dass rund die Hälfte der uns zur Verfügung ste-
henden Betriebsmittel durch die Subventionen der
Stadt Zürich gedeckt werden. Diese Relationen veran-
(assen mich, nicht nur unseren Sponsoren, sondern
auch den Vertretern der öffentlichen Hand herzlich
dafür zu danken, dass die Aktivitäten im Kunsthaus
trotz dem eingangs erwähnten schwierigen Umfeld
auf dem anvisierten hohen Niveau fortgesetzt werden
<Önnen.
Die Sammlungsbestände konnten im Berichtsjahr
dank grosszügiger privater Zuwendungen in höchst
willkommener Weise ausgebaut werden. Besonders
zewichtig ist der Zuwachs bei den Alten Meistern; dass
im gleichen Jahr zwei Gemälde des in unseren Breiten-
zraden kaum vertretenen Claude Lorrain für die
Sammlung gewonnen werden konnten, grenzt beinahe
an ein Wunder. Auf den Seiten 7f. werden die nicht
ganz einfachen Wege beschrieben, auf welchen diese
Gemälde erworben werden konnten; meine gerne
wahrgenommene Aufgabe ist es, den Vertretern des
Legates Annemarie und Walter Boveri sowie der
Ruzicka-Stiftung für ihr grosses Entgegenkommen zu
danken. Besonderer Dank gebührt Dr. Peter Alther,
>hemaliger Vizepräsident der Kunstgesellschaft, der
nit dem von ihm verwalteten «Holenia Trust im
Andenken an Joseph H. Hirshhorn» den Erwerb des
zrösseren Bildes von Claude Lorrain übernommen hat.
[m Rahmen einer Bilder-Austauschaktion hat die
Schweizerische Bankgesellschaft mit einer zusätzlichen
zrosszügigen Spende sichergestellt, dass das nunmehr
einzige symbolistische Gemälde Giovanni Segantinis
in einem schweizerischen Museum, «La vanıtä», aus
japanischem Privatbesitz in die Schweiz, wo es ent-