Benutzung eingestellt, um die Bänder nicht weiter zu
belasten. Der Gesamtbestand ist anschliessend gesichtet
und auf seinen Zustand hin beurteilt worden. Weiter
wurde eine inhaltlich-qualitative Unterscheidung einge-
führt: Videobänder, die Werkcharakter haben und zur
Kunstsammlung des Museums zu zählen sind, wurden
von anderen Titeln getrennt, die als kunsthistorisch-
dokumentarische Aufnahmen zum Bibliotheksbestand
gehören.
Für den Teilbestand Videokunst, der in jedem Fall
erhalten werden soll, konnte anschliessend mit den
Ersatzbeschaffungen für defekte Bänder im Bereich der
schweizerischen Werke begonnen werden, da Mittel aus
dem entsprechenden Sammlungsfonds zur Verfügung
standen. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen
Mittel budgetiert werden, mit denen dann die intakten
Bänder auf das Videoformat Betacam digital umkopiert
sowie Gebrauchskopien angefertigt werden können.
Defekte Videobänder dokumentarisch-kunsthistori-
schen Inhalts werden nicht ersetzt, sondern ausge-
schieden. Dieser Teilbestand wird aber als Teil der Biblio-
thek laufend ergänzt. Durch eine Mitarbeiterin des
Ergänzenden Arbeitsmarkts sind 1999 alle diese Bänder
in der Bibliotheksdatenbank neu katalogisiert worden.
Sie werden ab März 2000 wieder benutzbar sein. TR