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AKTIVITÄTEN IM ZUSAMMENHANG
MIT AUSSTELLUNGEN
Rahmenpr ogramm zur Ausstellung
«Sade / Surreal – Der Marquis de Sade und die
erotische Fantasie des Surreal ismus»
Filmvorführungen
Arthous e Nocturnes
4. Januar –15. Februar, jew eils 23Uhr
(7 F ilmabende im Arthouse Mo vie)
Filme von Cyril Kuhn, Isaac Julien, Andy W arhol,
João César Monteiro, Jozef Robakowski, Ernest B.
Schoedsack, Luis Buñue l, Alain Robbe-Grillet,
Maril yn Chambers, Louis Feuillade, Maria Betty,
Barbet Schr oeder, Mack Sennett, Ser gei Eisenstein,
Kenneth Anger
Lesung
24. Januar, 20Uhr
Alain Robbe-Grillet, «La transgression aujour d’hui»
im Li t eraturhaus der Muse umsge sel lschaft
Theater
5. März, 20Uhr
Unica Zürns Prosatext «Im Hinterhalt – Ein theatraler
Abend» in der Museumsgesellschaft
Mit Marion Lindt (Sc ha uspiel) und Klaus Wuckelt
(Mus ik)
Rahmenprogramm zur Ausstellung «William Turner»
Filmvorführungen
In Kooper ation mit ARTE im Grafischen Kabinett des
Kunsthauses
Dienstag,19.März,19 und 19.30Uhr
Die Thems e – Lob der Heimat (von Günter Pütz)
Die Seine – Das Leuchten des Augenblicks
(von Henning Burg)
Mittwoch, 20.März,19 und 19.30Uhr
Loire – Die träge Schöne (von Hara ld Zander)
Die Mosel – Anmut und Ursprünglichkeit
(von Manfred E. Schuc hma nn)
Donne rs tag, 21.März, 19 und 19.30Uhr
Der Rhein – Spiegel der Phantasie
(von Elisabeth Weyer)
Venedig – Lichtzauber und Farbgestöber
(von Eva Maek-Gérard)
ALLGEMEINE VERANSTALTUNGEN
Kunsthausnächte
Die 2001 geborene Idee, dass das Kuns thaus – wie tra-
ditionel l erwe ise die Theat er-, Konzert- und Opernhäu-
ser – am Sa ms tagabend sein Publikum f inden kann,
wurde von Swiss Re unt ers tützt und mit einer Reihe
von Kunsthausnächten erfolgreich umgesetzt. Jeweils
500 bis 1000 Personen kamen an den drei Samstag-
a benden zwischen 19 und 24Uhr ins Mus eum, um bei
Musik und gedämpftem Licht an Führungen und Kon-
z erten teilzune hmen. Cocktails und Dessert-Kreatio-
nen an der Bar rundete n das Angebot kulinarisch ab.
2. Kunsthausnacht
Samstag, 20.April,19–24Uhr
Als kleine Hommage anlässlich des 100. Geburtst ages
von Richard Paul Lohse wurde im Baselitz-Saal ein
magistrales Alterswerk des Zürcher Konkreten – die
drei 1982 für die documenta 7 ge schaffene n monu-
mentalen Gemälde «Serielles Reihe nthema in 18 Far-
ben» – präs entiert. Zugleich zeigte eine Videoinstalla-
tion des österreichischen Bildhauers , Grafikers und
Discjoc k eys Gerwald Rockenschaub (*1952), wie Im-
pulse serieller Gestaltung in transformierter Weise bis
heute weiterwirken. Im V ortrags sa al gel angte um 20
Uhr ein Konzert mit Klängen und Worten vor Original-
bildern Richard Paul Lohse s zur A uff ührung. Gali na
Vracheva, Konz ert pianis tin, und Thoma s Meyer,
Musikwissenschaftler und -journalist, beleuchteten
im ersten Teil a nhand verschiedener Stücke von
Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Paul Hinde-
mith, Dmit ri Schostakowitsch u.a. das Gegensatzpaar
« Präludium und Fuge» im Spannungsfeld von Improvi-
s ation und Konstruktion, von Emotion und Ratio.