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Drei für das Kunsthaus prägende Persönlichkeiten
sind im Jahr 2005 verstorben.
Dr. René Wehrli war von 1950 bis 1978 Direktor des
Kuns thaus Züri ch und hat in diese r Zeit das alte
Moser-Museum am Heimplatz gl eich zweimal erwei-
tert, in den fünfziger Jahren mit dem Ausstellungs-
trakt, den Emil Georg Bührl e ge stiftet hat, und noch
einma l 1978 mit dem Anbau für die m oderne Kuns t,
der dem gleichfalls mäze natischen Engageme nt von
Dr. Hans Mayenfisch und se iner Frau Olga zu verdan-
ken ist.
Im Juni 2005 ist Gustav Zumsteg nach kurze r
Krank heit kurz vor Vollendung seines 90. Lebensjahrs
verstorben. Seit einem halben Jahrhundert war er der
Zür cher Kunstgesellschaft durch seine Tätigkeit in
ve rschiedenen Gr emien, als Förderer, Schenk gebe r
und Mäzen eng verbunden. Das Kunstha us verliert mit
Gus tav Zumsteg einen guten Freund und R atgeber .
Hara ld Szee mann hat das Profil des Kunsthauses
von den siebziger bis in die neunziger Jahre des 20.
Jahrhunderts m i tgeprägt. Als international tätiger
fr eier Kurator hat er spektakuläre Ausstellungen im
Bührl e-Sa al realisiert und das i nt ernational e Re nom-
mee des Haus es ges tärkt; sein Wirk en wird in blei-
bender Erinnerung behal ten.
Die Zukunft des Kunsthaus Züri ch liegt am Heim-
platz. Am Ende des Jahres 2005 haben wir die Pro -
jektorganisation für die Kunsthaus-Erweiterung auf
dem Kantonsschulareal aus der Taufe gehoben. Unser
nächst es grosses Projekt steht in den Startlöchern.
Dem Kuns thaus geht es durch seine Dynamik und Ini-
tiative gut, das kann man ruhig so sagen, und sein
international es Ansehen ist gewachsen. Mein Dank
geht an die Subventionsgeber, an die Stif tung Zür cher
Kunstha us, die V er einigung Zür cher Kunstfreunde, an
Sie alle, die mehr als 20000 Mitglieder der Zür cher
Kunstges ell schaft, und vor allem an die Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter des Kunsthaus Zür ich für ihre
gute Leistung.
Walter B. Kielholz